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Alle Infos zum zweiten deutschen Gruppenspiel

Countdown zum Deutschland-Spiel: Portugal-Duo fällt aus

19.06.2021 17:05
Joao Félix wird gegen Deutschland fehlen
© Filipe Amorim via www.imago-images.de
Joao Félix wird gegen Deutschland fehlen

Am Samstagabend (18:00 Uhr) trifft die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft auf Titelverteidiger Portugal. Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich benötigt das DFB-Team dringend Punkte. sport.de berichtet bis zum Anpfiff des zweiten Gruppenspiels über alle Entwicklungen im LIVE-Blog.


+++ Die Aufstellungen sind raus! +++

Inzwischen steht fest, mit welchen Aufstellungen die beiden Teams in die Partie gehen. Setzt Bundestrainer Joachim Löw auf die gleichen Spieler wie schon gegen Frankreich? Und mit welcher Besetzung geht Portugal ins Spiel? Die Antwort findet ihr hier in unserer Diashow!

+++ Die Spannung steigt +++

Gut eine Stunde vor dem Anpfiff steigt langsam die Spannung rund um das EM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Portugal. Der DFB hat bereits einen Blick auf das heutige Trikot ermöglicht - inklusive dem Sonderaufdruck für die Partie.

+++ DFB-Team spaziert durch München +++

Zur Spielvorbereitung spaziert das DFB-Team durch München:

+++ Portugal-Duo fällt aus +++

Gleich zwei Spieler der Portugiesen werden das Duell gegen Deutschland verpassen. Joao Félix und Nuno Mendes fallen wegen muskulärer Probleme aus.

Das Duo war schon beim Auftakt gegen Ungarn (3:0) nicht zum Einsatz gekommen.

+++ So will Löw Ronaldo in den Griff kriegen +++

Joachim Löw will im zweiten EM-Gruppenspiel gegen Portugal Superstar Cristiano Ronaldo nicht in Sonderbewachung nehmen lassen.

"Nein, das machen wir ja grundsätzlich nicht. Cristiano Ronaldo ist ja auch so, dass er häufig auf links rausgeht, mal auf rechts auf den Flügel. Da wollen wir nicht alles aufreißen lassen, sondern den Raum, wo jemand ist, zumachen. Da müssen wir den Gegner bekämpfen. Das ist die Aufgabe", sagte der Bundestrainer im "ARD"-Hörfunk.

Der EM-Rekordtorschütze hat in seinen vier Länderspielen gegen Deutschland noch nie ein Tor geschossen. Löw glaubt, dass es am Abend in München ohnehin nicht darum geht, nur den 36-Jährigen zu stoppen. "Cristiano Ronaldo ist natürlich nach wie vor stark und einer der besten Vollstrecker, die es gibt. Aber wir müssen auch auf andere aufpassen. Also Gleichgewicht, gleiche Defensivleistung, gleiche Zweikampfstärke, hellwach sein - und nach vorne hin muss die Post abgehen", forderte der Bundestrainer.

+++ U21 drückt die Daumen +++

Die deutschen U21-Europameister haben der Nationalmannschaft vor deren EM-Schlüsselspiel gegen den Titelverteidiger Mut zugesprochen. "Fighten gegen Portugal", forderten die DFB-Junioren via Twitter mit dem Hinweis: "Da war doch was."

Die U21 mit Trainer Stefan Kuntz hatte bei der Junioren-EM Anfang Juni den Titel errungen - mit einem 1:0 im Endspiel gegen Portugal. "Wir drücken euch alle Daumen für heute Abend", schrieben sie mit Blick auf die Begegnung in München, dazu als Motto "Herz zeigen".

Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw grüßte mit einem "Danke, Jungs!" zurück. Nach dem 0:1-Fehlstart gegen Weltmeister Frankreich steht sie unter Zugzwang.

+++ Werner: Ronaldo ist ein Vorbild +++

Nationalspieler Timo Werner hat vor dem direkten Duell mit Cristiano Ronaldo seine Bewunderung für den fünfmaligen Weltfußballer zum Ausdruck gebracht. "Ich glaube, dass er nicht nur für mich, sondern für viele ein Vorbild ist. Was ihn vor allem auszeichnet, ist dieser unbedingte Wille - dieser Wille, auf alle Verdienste und Erfolge noch einen draufzusetzen", sagte Werner im "Welt"-Interview.

Der 36-jährige Portugiese würde damit vielen Fußballern und auch anderen Sportlern beweisen, was möglich sei, wenn man über Jahre hinweg wirklich hart arbeite, so Werner. Es sei "beeindruckend zu sehen, über wie viele Jahre er jetzt schon auf diesem Level spielt".

+++ Löw verweigert System-Diskussion - Gleiche Startelf? +++

Joachim Löw blickt dem EM-Schlüsselspiel gegen Titelverteidiger Portugal voller Optimismus entgegen. "Wir haben nicht den Mut und unser Vertrauen nicht völlig verloren. Wir haben eine gute Mannschaft", sagte der Bundestrainer im "ZDF": "Qualität ist auf jeden Fall vorhanden - und wir haben den Schlüssel selbst in der Hand."

Wenn es der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gelänge, sich im Vergleich zum Fehlstart gegen Weltmeister Frankreich (0:1) "in manchen Bereichen" zu steigern, "bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Fans nicht enttäuschen", ergänzte Löw: "Und die Mannschaft ist gewillt, das zu tun, der Ehrgeiz ist ungebrochen."

Auf die Diskussion um sein System "lasse ich mich jetzt nicht ein", betonte der 61-Jährige in der "ARD" und ergänzte: "Wir haben schon dieses Selbstbewusstsein und auch dieses Selbstverständnis, dass wir es besser können und dass wir auf Augenhöhe sind mit Portugal. Ich glaube, dass die Mannschaft einen Schritt weiter ist und dass wir die Dinge besser lösen."

Als Mittel zum Sieg sieht er "mehr Tempo, mehr Initiative, mehr Mut nach vorne". Wichtig sei "Gleichgewicht, gleiche Defensivleistung, gleiche Zweikampfstärke, hellwach sein", und vor allem: "Nach vorne hin muss die Post abgehen."

Dabei, so berichtet "Bild", will der Bundestrainer jedoch bei der vieldiskutierten Dreierkette bleiben und ähnliche aufstellen wie im Spiel gegen Portugal. Es zeichne sich ab, dass Löw auf dieselbe Startelf setzt, die gegen Frankreich mit 0:1 verloren hatte.

+++ Volland glaubt ans Achtelfinale +++

Kevin Volland ist vom EM-Achtelfinaleinzug der deutschen Fußball-Nationalmannschaft überzeugt. "Wir werden auf jeden Fall ein gutes Spiel gegen die Portugiesen machen und dann auch eine Runde weiterkommen", sagte er vor dem Duell mit dem Titelverteidiger (18:00 Uhr/ARD und MagentaTV) im Interview mit dem "Mannheimer Morgen".

Mit der Niederlage gegen Frankreich (0:1) sei das Team "sehr professionell" umgegangen. "Wir haben uns geärgert, aber sind wieder alle fokussiert auf das Portugal-Spiel und gut drauf. Wir haben eine gute Stimmung und ein tolles Miteinander im Kader", betonte der 28-Jährige.

+++ Bierhofft träumt vom Titel +++

Trotz des EM-Fehlstarts gegen Frankreich glaubt Oliver Bierhoff weiter an die Titelchance der deutschen Nationalmannschaft. Sein Traum wäre es, sagte der DFB-Direktor im "SZ"-Interview, "nach 25 Jahren beim Endspiel in Wembley an der selben Stelle den gleichen Pokal hochzuhalten. Ich hoffe, die Queen wird dann auch wieder kommen." Hier gibt's die ganze News.

+++ Bobic glaubt an DFB-Sieg +++

Für das zweite EM-Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Portugal ist der ehemalige DFB-Profi Fredi Bobic optimistisch. Ohne echten Mittelstürmer müsse man "ein bisschen anders Fußball spielen. Da brauchen wir Tiefe und Räume - und diese Räume haben uns die Franzosen einfach nicht gegeben", meinte Bobic, aber: "Ich bin mir sicher, dass wir gegen Portugal mehr Räume bekommen, und da haben wir dann auch Spieler mit einer Extraklasse, die das ausnutzen können." Mehr dazu hier.

+++ Die Wunschelf der sport.de-User +++

Sollte Joachim Löw nach der 0:1-Niederlage gegen Frankreich die Startelf umbauen? Wir haben die User im Vorfeld nach ihrer Wunsch-Aufstellung gefragt.

>> Das ist die Wunschelf der sport.de-User

+++ Werner glaubt an Trendwende +++

Timo Werner ist fest von der EM-Wende für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft überzeugt. "Das Spiel hat uns nicht aus der Bahn geworfen", sagte der Stürmer in der "ARD" über den Turnier-Fehlstart gegen Weltmeister Frankreich. Das 0:1 gegen "starke Franzosen" sei vielmehr "ein bisschen unglücklich" gewesen. Mehr dazu hier.

+++ Voraussichtliche Aufstellungen +++

Nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich steht die DFB-Elf von Bundestrainer Joachim Löw bereits mächtig unter Druck. Wir haben die voraussichtlichen Aufstellungen beider Teams zusammengestellt.

>> Hier geht's zur voraussichtlichen Aufstellung gegen Portugal

+++ Löw kündigt taktische Veränderungen an +++

Joachim Löw hat für das zweite EM-Gruppenspiel einige taktische Veränderungen in der Offensive angekündigt.

"Taktisch müssen wir schon etwas anderes ins Spiel reinbringen, das heißt mehr Offensivkraft", sagte der Bundestrainer. Ob damit auch personelle Neubesetzungen in der Startelf verknüpft sind, ließ der Löw vor der Partie gegen den Europameister offen.

"Taktische Änderungen kann man mit der gleichen Formation durchführen, man kann aber auch einige Wechsel vornehmen", bemerkte Löw. Defensiv seien keine Veränderungen nötig, die Stabilität habe im ersten Turnierspiel gestimmt.

+++ Portugals Ruben Dias wünscht Teamkollege Gündogan Glück +++

Portugals Verteidiger Ruben Dias von Manchester City hat vor dem EM-Gruppenspiel gegen Deutschland Kontakt zu seinem Vereinskollegen Ilkay Gündogan aufgenommen.

"Ich habe mit Gündogan gesprochen, aber nichts Philosophisches. Ich habe ihm einfach viel Glück gewünscht. Er hat das Gleiche getan", sagte der 24-Jährige vor der Partie am Samstag in München. 

+++ Das EM-Tippspiel: Jetzt noch einsteigen und Preise gewinnen +++

Die Europameisterschaft ist zwar schon im vollen Gange, mit dem großen sport.de-Tippspiel zur EM können aber auch bei einem späteren Einsteigen tolle Preise gewonnen werden. Jetzt mitmachen und einen Spieltagssieg sichern! 

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+++ Wähle deine Wunschelf +++

Welche Nationalspieler sollen in der Startelf für das Gruppenspiel gegen Portugal stehen? Wähle deine Wunschelf:

+++ Kimmich: "Müssen zeigen, dass wir auch ein Favorit sind" +++

Joshua Kimmich bereitet sich mit vollem Eifer auf das Spiel gegen Portugal vor. Beim Training im Adi-Dassler-Stadion spielte er sich mit seinem Klubkollegen Leon Goretzka die Bälle zu.

Bei der energischen Ansprache des Bundestrainers legte er die ganze Zeit seinen rechten Arm auf die Schulter von Leroy Sané. Und zum zweiten EM-Gruppenspiel am Samstag (18:00 Uhr/ARD und Magenta TV) gegen Portugal sagte der FC-Bayern-Profi deutlich: "Wir müssen im nächsten Spiel zeigen, dass wir auch ein Favorit sind."

+++ Intensive Vorbereitung +++

+++ Laute Musik stört Löw-Ansprache - Gnabry zurück im Training +++

Serge Gnabry ist ins Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zurückgekehrt. Der Offensivspieler absolvierte nach einem Tag Pause aufgrund einer Belastungssteuerung am Freitag das Abschlusstraining in Herzogenaurach für das zweite EM-Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Portugal am Samstag. Insgesamt nahmen 24 Spieler teil, die verletzten Lukas Klostermann (Oberschenkel) und Jonas Hofmann (Knie) fehlten.

Bundestrainer Joachim Löw richtete nach dem Frankreich-Fehlstart (0:1) zu Beginn eine längere Ansprache an die Mannschaft. Diese wurde durch eine Musikeinlage von einem Fan-Bus allerdings gestört. Der Song "Deutschland, schieß ein Tor" hätte passender aber nicht sein können.

Danach diskutierte Löw immer wieder angeregt mit seinem Assistenten Marcus Sorg. Nach dem Training geht es auf die rund zweistündige Busfahrt in den Spielort München, auf eine Übungseinheit in der Arena wird diesmal verzichtet.

+++ Taylor leitet Deutschland vs. Portugal +++

Der englische Schiedsrichter Anthony Taylor pfeift das zweite EM-Spiel der DFB-Auswahl. Als Assistenten unterstützen den 42-Jährigen seine Landsleute Gary Beswick und Adam Nunn, als vierter Offizieller fungiert der Serbe Srdjan Jovanovic. Taylor kommt bereits zum zweiten Mal im laufenden Turnier zum Einsatz. Er leitete am vergangenen Samstag die Partie zwischen Dänemark und Finnland, die vom Zusammenbruch des Dänen Christian Eriksen überschattet wurde. Ein deutsches Länderspiel pfiff er noch nicht.

+++ Platzt Müllers EM-Knoten? +++

Schießt Thomas Müller endlich sein erstes EM-Tor? 2012, 2016 und auch gegen Frankreich ging der Bayern-Offensivmann leer aus. Im deutschen EM-Kader ist er dennoch der mit Abstand erfolgreichste Torschütze. 39 Mal traf er für die DFB-Auswahl und damit mehr als doppelt so oft wie Toni Kroos (17), der 2010 gemeinsam mit ihm im Adler-Trikot debütierte. Zweistellige Quoten können außer den Routiniers in Löws Aufgebot noch vier weitere Spieler aufweisen: Timo Werner (16), Serge Gnabry (16), Leon Goretzka (13) und Ilkay Gündogan (11).

+++ Direkte Duelle gegen Portugal machen Deutschland Mut +++

Der amtierende Europameister ist Löws Lieblingsgegner. Seit er beim DFB ist, wurden alle vier Duelle gegen das Team um den gegen Deutschland noch torlosen Superstar Cristiano Ronaldo gewonnen - vom 3:1 im Spiel um Platz drei bei der WM 2006 mit Löw noch als Klinsmann-Assistent bis zum glanzvollen 4:0 zum Auftakt der erfolgreichen Weltmeister-Mission 2014 in Brasilien. Überhaupt hat Deutschland erst ein Turnierspiel gegen Portugal verloren. 2000 bedeutete das 0:3 in Rotterdam das frühe EM-Aus. In der Gesamtbilanz aller 18 Spiele liegt die DFB-Elf klar vorn: 10 Siege - fünf Unentschieden - drei Niederlagen.

+++ Deutschland und Löw unter Druck +++

Joachim Löw muss gegen den Trend anspielen. 2018 verlor er bei der WM erstmals einen Turnierauftakt und schied erstmals in der Gruppenphase aus. Das soll sich bei seinem siebten und letzten Großereignis als Bundestrainer auf keinen Fall wiederholen. Sonst wäre nach 197 Länderspielen Schluss. Insgesamt steht Löw vor dem Portugal-Duell bei 195 Länderspielen als Bundestrainer. Davon hat er 123 gewonnen und 39 Mal unentschieden gespielt. Die 0:1-Niederlage gegen Frankreich am Dienstag war seine 33. Niederlage als DFB-Chefcoach.