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Vorerst wohl keine neuen Spieler

Schalke-Transfers liegen nach Ranftl-Deal auf Eis

10.06.2021 08:39
Rouven Schröder muss beim FC Schalke 04 nun Spieler verkaufen
© Hahne /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Rouven Schröder muss beim FC Schalke 04 nun Spieler verkaufen

Jüngst hat Bundesliga-Absteiger FC Schalke 04 mit Reinhold Ranftl einen neuen Rechtsverteidiger verpflichtet. Weitere Transfers liegen bei S04 aber wohl erst einmal auf Eis. 

Wie Sportdirektor Rouven Schröder am Mittwoch andeutete, werde es neue Verstärkungen erst geben, wenn Spieler abgegeben werden. "Wir haben 30 Spieler im Kader", sagte Schröder. Diese Zahl solle nicht überschritten werden.

Im Fokus der Verkaufspläne stehen laut "kicker" insbesondere Stammkräfte, für die eine Ablösesumme erzielt werden kann. Als mögliche Abgänge bei dem finanziell angeschlagenen Klub werden etwa Suat Serdar und Mark Uth gehandelt.

Serdar wurde zuletzt mit einem rund acht Millionen Euro schweren Wechsel zu Hertha BSC in Verbindung gebracht, Uth steht angeblich beim 1. FC Köln auf dem Einkaufszettel.

Zudem hoffe der Revierklub darauf, dass sich Ozan Kabak bei der anstehenden EM ins Schaufester stellt und den Bieterkampf um seine Person so weiter anheizt. Der Innenverteidiger war bereits in der zurückliegenden Rückrunde an den FC Liverpool ausgeliehen, die Kaufoption von mutmaßlich 20 Millionen Euro haben die Reds aber noch nicht gezogen.

Kaderplanung bei S04 weit fortgeschritten

Nach dem Abstieg hatte der FC Schalke zuletzt die Kaderplanungen für die 2. Liga rasant vorangetrieben: Für die Position des Linksverteidigers hatte Schalke Thomas Ouwejan vom AZ Alkmaar ausgeliehen. Zuvor waren schon Stürmer Simon Terodde (Hamburger SV), die Mittelfeldspieler Danny Latza (Mainz 05) und Victor Palsson (Darmstadt 98) sowie Innenverteidiger Marcin Kaminski (VfB Stuttgart) verpflichtet worden.

Am Mittwoch unterschrieb zudem der 29-jährige Ranftl einen Vertrag bis 2024. Über die sonstigen Modalitäten des Wechsels wurde Stillschweigen vereinbart. Nach Informationen von "Bild" jedoch flossen 700.00 Euro nach Linz, um Ranftl aus seinem ursprünglich noch zwei Jahre laufenden Vertrag herauszukaufen.

"Wir sind sehr glücklich, dass uns die Verpflichtung von Reinhold Ranftl gelungen ist", erklärte Sportdirektor Rouven Schröder. "Reini", wie der neue Mann genannt wird, erfülle alle Anforderungen, die Schalke an einen rechten Außenverteidiger stelle.

Ranftl bringt Europa-League-Flair nach Schalke

"Seine Aktionen – mit und ohne Ball – führt er in höchster Intensität aus, kann sich deshalb neben seinen Defensivaufgaben häufig mit scharfen Flanken und eigenen Abschlüssen erfolgreich ins Offensivspiel einbringen. 13 direkte Torbeteiligungen in der vergangenen Saison zeigen, wie wertvoll er im Angriffs- und Umschaltspiel für S04 werden kann", rechnete Schröder vor. 

Reini selbst freut sich auf die neue Aufgabe in der deutschen Bundesliga. "Ich hätte den LASK nach sechs wunderbaren Jahren nicht für irgendeinen Klub verlassen – aber Schalke, das wollte ich unbedingt machen", verriet der Abwehrspieler. "Teil dieser neuen Mannschaft und der damit verbundenen sportlichen Mission zu sein, erfüllt mich mit großem Stolz", so der 29-jährige Österreicher weiter.

Ranftl spielte sechs Jahre lang für den LASK. Für die Linzer absolvierte er in sechs Spielzeiten 241 Pflichtspiele, darunter 16 Partien (ein Tor, sechs Vorlagen) in der Europa League sowie sechs Spiele (drei Vorlagen) in der Qualifikation zum zweitwichtigsten europäischen Pokalwettbewerb. Dazu kommen vier Begegnungen (je ein Tor und ein Assist) in der Qualifikation zur Champions League.

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