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Beeindruckende Form-Explosion beim F1-Piloten

Vettel erklärt: "Bin kein anderer Mensch geworden"

10.06.2021 08:39

Sebastian Vettel hat in Baku eine Wiedergeburt gefeiert - auch, weil er seinen Aston Martin endlich verstanden hat. Funktionieren Auto und Pilot von nun an dauerhaft zusammen, kann es für den Deutschen doch noch eine erfreuliche Formel-1-Saison werden.

Schon Platz fünf auf der Fahrerstrecke in Monaco war ein großer Schritt für Sebastian Vettel, und auch am Kaspischen Meer war seine Leistung der entscheidende Faktor. Ein starker Start, guter Umgang mit den Reifen, aggressive und wache Manöver am Ende des Rennens. All das, so Vettel, kann nur zeigen, wer sich in seinem Auto wohlfühlt.

"Die Erwartungen waren ziemlich groß am Anfang des Jahres, von außen und von innen", sagte der Heppenheimer und sprach damit erstmals offen über den Druck, den er beim neuen Arbeitgeber wahrnimmt: "Unser Start in die Saison war dann sehr holprig, und deshalb ist dieses Ergebnis so wichtig."

Im Gespräch mit der "Sport Bild" ergänzte Vettel: "Ich habe mich das ganze Wochenende wohl im Auto gefühlt. Auf einer Strecke wie hier hilft das. Man hat klar gesehen, den Speed der Teams von vorne konnten wir fast mitgehen."

Dabei hat der 33-Jährige in den letzten Wochen gar nicht so viel verändert, wie vielleicht angenommen werden könnte. "Ich bin ja vorher auch gefahren und kein anderer Mensch geworden", betonte er.

Formel 1: Bei Sebastian Vettel und Aston Martin hat es "Klick gemacht"

15, 15, 13, 13, so lauteten Vettels Ergebnisse in den ersten vier Saisonrennen. Das Auto war schlecht, es fehlte Grip, aber auch Vettel war ein Teil des Problems. Das räumte er vor der Abreise aus Baku selbst ein.

"Jeder in der Formel 1 kann schnell Auto fahren, deshalb machen im Mittelfeld Kleinigkeiten den Unterschied aus", erläuterte der Deutsche: "Und es hat lange gedauert, bis ich das Auto im Griff hatte, länger als ich es mir gewünscht habe. Aber dann hat es irgendwann Klick gemacht."

Diese Leistung müssen Vettel und Aston Martin bald allerdings unter anderen Bedingungen bestätigen. Nach den beiden exotischen Stadtkursen ist ab dem Rennen in Frankreich (20. Juni) wieder Formel-1-Alltag angesagt.