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Herber Rückschlag für Team SoloMid

Riot verbietet Namensänderung nach Megadeal

08.06.2021 12:09
League of Legends: Riot verbietet Namensänderung nach Megadeal
© imago stockpeople
League of Legends: Riot verbietet Namensänderung nach Megadeal

League of Legends-Entwickler Riot Games nimmt Team SoloMid den Wind aus den Segeln, nachdem die Organisation einen Rekord-Deal mit der Cryptowährungs-Firma FTX als Sponsor abschließt.

TSM hat am 5. Juni via Twitter einen hochdotierten Vertragsabschluss verkündet. Die Cryptowährungs-Firma FTX steigt bei der eSports-Organisation als Sponsor ein und zahlt für den mehrjährigen Deal insgesamt 210 Millionen US-Dollar. Somit ist die Zahlung von FTX das am höchsten dotierte Sponsoring durch ein einzelnes Unternehmen in der Geschichte des eSports.

Im Austausch soll TSM sich selbst für die nächsten zehn Jahre in "TSM FTX" umbenennen. Riot Games wirft TSM beim Vertrag jedoch Steine in den Weg: Der eSports-Organisation wird weder in League of Legends noch in VALORANT erlaubt, "FTX" im Namen zu tragen. Besagter Firmenname wird also nicht in Spielernamen oder auf den offiziellen Jerseys zu sehen sein.

Andere eSports-Titel ermöglichen Namensänderung

Obwohl Riot Games den Deal abgesegnet hat, betreffen Sponsoren der Cryptowährungs-Industrie scharfe Einschränkungen. Der Spieleentwickler hat seit jeher Regelwerke in Kraft gesetzt, welche Partnerschaften mit beispielsweise Fantasy- und Wett-Firmen betreffen.

Zwar werden die Roster von eSports-Titeln wie Rainbow 6 und Apex Legends beispielsweise in der Lage sein, das FTX-Logo zu tragen und den Firmennamen anzuzeigen. Trotzdem ist es ein großer Verlust für TSM, zwei der prominentesten Teams nicht in das Feature mit einbeziehen zu können.

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