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Nach Vorwürfen gegen den FC Schalke 04

Katar? Türkei? England? Wohin zieht es Nabil Bentaleb?

08.06.2021 09:04
Wohin zieht es Nabil Bentaleb nach seinem Aus beim FC Schalke 04?
© Tim Rehbein/RHR-FOTO via www.imago-images.de
Wohin zieht es Nabil Bentaleb nach seinem Aus beim FC Schalke 04?

Nabil Bentaleb wird den FC Schalke 04 im Sommer verlassen. Wohin es den Algerier zieht, ist noch unklar. Zahlreiche Interessenten bringen sich offenbar in Stellung.

Wie das Portal "fussballertransfers.com" berichtet, haben gleich mehrere Klubs die Fühler nach Bentaleb ausgestreckt. Demnach beschäftigen sich zwei Vereine aus der Premier League, drei aus der türkischen Süper Lig und ein italienischer Vertreter mit dem 26 Jahre alten Mittelfeldspieler. Außerdem soll Interesse aus Katar bestehen.

Konkrete Namen der Klubs nennt das Portal allerdings nicht. Zuletzt hatte die "Sun" von einem Interesse des FC Burnley berichtet.

Bentaleb wechselte nach einer einjährigen Leihe im Sommer 2017 für 18 Millionen Euro fest von Tottenham Hotspur zu den Knappen und bestritt bis zum Ende seines Vertrag nach der Saison 2020/21 über 100 Pflichtspiele. Die in ihn gesetzten Erwartungen konnte er aber nie erfüllen. Zudem soll der Linksfuß immer wieder angeeckt sein und war mehrfach suspendiert.

Aufgrund zahlreicher disziplinarischer Verfehlungen wäre Schalke den Mittelfeldspieler schon im Januar gerne losgeworden. Es ließ sich jedoch kein solventer Abnehmer finden. Nun läuft sein Vertrag Ende Juni aus.


Mehr dazu: "Die Hölle": Bentaleb erhebt schwere Vorwürfe gegen S04


Zuletzt fiel Bentaleb einmal mehr durch Negativschlagzeilen auf. Im Gespräch mit "Sport1" rechnete er schonungslos mit dem FC Schalke 04 ab: Er "wurde in all den Jahren leider nicht fair behandelt", die letzten zwei Jahre seien "die Hölle" gewesen, lautet die Anklage des 26-Jährigen. 

"Ich war sofort das schwarze Schaf. Ich war der, der die Stimmung in der Kabine kaputtmacht. Ich war der, der angeblich alle runterzieht", rezitierte der Algerier einige der Schlagzeilen, die über ihn geschrieben wurden.

Es sei nicht schön gewesen, zu unrecht suspendiert worden zu sein. "Es fühlt sich an, als würde man bestohlen. Bestohlen in seiner wertvollen Zeit als Profi-Fußballer", beschrieb der 26-Jährige seine Gefühlswelt.

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