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Olympiasieger Chalmers mit "etwas Angst" nach Tokio

05.06.2021 10:30
Kyle Chalmers blickt skeptisch nach Tokio
© AFP/SID/FRANCOIS-XAVIER MARIT
Kyle Chalmers blickt skeptisch nach Tokio

Der australische Schwimm-Olympiasieger Kyle Chalmers blickt seiner Reise zu den Sommerspielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) wegen der Corona-Pandemie mit Sorgen entgegen.

In einem Zeitungsinterview vor den Olympia-Ausscheidungen in Down Under gestand der 100-m-Freistil-Champion von Rio de Janeiro 2016 trotz einer voraussichtlichen Impfung Furcht vor Auswirkungen der grassierenden Viruserkrankungen auf die Spiele und auch die Wettbewerbe in Japans Hauptstadt ein.

"Es macht ein bisschen Angst", sagte Chalmers im Adelaide Advertiser mit Blick auf die Corona-Situation in Japan: "Auch wenn die Infektionszahlen anfangen zu sinken, glaube ich, dass es unvermeidbar sein wird, dass das Coronavirus im Olympischen Dorf und rundherum da sein wird und die Spiele in einem gewissen Umfang auch beeinträchtigen wird."

Die von den Olympia-Organisatoren geplanten Sicherheitsmaßnahmen zur Eindämmung des Virus bei den Spielen und auch die für Australiens Olympia-Teilnehmer vorgesehenen Impfungen beruhigen den 22-Jährigen nur wenig.

Chalmers befürchtet vielmehr, sich bis zum Schluss seines Einsatzes nicht völlig auf seinen Wettkampf konzentrieren zu können: "Meine größte Angst ist, dass ich durch alle Vorläufe und das Halbfinale komme, dann aber positiv auf COVID-19 getestet werde und dadurch einfach raus bin aus dem Finale und die nächsten 14 Tage in meinem Zimmer im Dorf bleiben muss."