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Neue Nummer eins bereits auserkoren

Bericht: Arsenal-Coach will Leno loswerden

03.06.2021 10:50
Wie geht es für Bernd Leno beim FC Arsenal weiter
© Focus Images via www.imago-images.de
Wie geht es für Bernd Leno beim FC Arsenal weiter

Im Sommer 2018 wechselte Bernd Leno von Bayer Leverkusen zum FC Arsenal, wo der deutsche Nationalspieler auf Anhieb zur Stammkraft zwischen den Pfosten aufstieg. Nun existieren in London aber angeblich große Zweifel am Leistungsvermögen des 29-Jährigen. 

Arsenals Torwarttrainer Inaki Cana soll Teammanager Mikel Arteta geraten haben, Leno durch André Onana von Ajax Amsterdam zu ersetzen. Das berichtet der "Mirror".

Der niederländischer Rundfunkanstalt "NOS" ist ein Abschied des Kameruners aus Amsterdam so gut wie beschlossen. Lediglich die Höhe der Ablöse ist demnach noch vakant. Problem am Deal: Aufgrund eines Doping-Vergehens ist Onana derzeit noch bis zum 5. Februar 2022 gesperrt, Ajax hat gegen die Entscheidung Einspruch vor dem CAS eingelegt. 

Sollte Onana freigesprochen werden, würden "NOS" zufolge sechs bis neun Millionen als Ablöse fällig, sollte die Sperre bestehen bleiben wohl lediglich rund zwei Millionen Euro. Zum Vergleich: Vor der Sperre wurden bis zu 25 Millionen Euro für den 25-Jährigen aufgerufen. Damals soll auch der BVB Interesse gehegt haben.

Wie reagiert Leno auf die Gerüchte?

Von einem Freispruch ist aber wohl nicht auszugehen: "Natürlich hofft man auf einen Freispruch, realistisch betrachtet, muss man aber sagen: das wird nicht passieren. Ich kann noch nichts Genaues sagen, aber wir hoffen, dass die Sperre mindestens um einige Monate reduziert wird, zitiert "NOS" Onanas Anwalt Dolf Segaar.

Auch wenn Onana gesperrt bleiben sollte, dürfte Leno die Berichterstattung über seine Person aufstoßen. Sollte dem Schlussmann tatsächlich der Rückhalt des eigenen Torwarttrainers verwehrt bleiben, dürfte sich der Rechtsfuß nach einem neuen Arbeitgeber umschauen. Sein Vertrag bei den Gunners endet im Sommer 2023.

Gegenüber "Sky" stellte Leno vor einigen Wochen allerdings noch klar, dass ein Abschied keinesfalls Priorität besitzt. Auch wenn Arsenal 2021/22 nicht auf europäischer Bühne spielt: "Ich habe nicht vor, dass ich jetzt sage, ich will unbedingt hier abhauen. Natürlich weiß man nie, was kommt, es kann immer etwas passieren." Und weiter: "Die Premier League ist die beste Liga der Welt, und deswegen wäre es für mich kein Beinbruch, mal nicht europäisch zu spielen."

Ein eindeutiges Bekenntnis sind diese Worte allerdings auch nicht.

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