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Roleder begräbt Olympia-Traum nach Babypause

30.05.2021 15:07
Hürdensprinterin Roleder hatte sich zu hohe Ziele gesteckt
© Chai von der Laage via www.imago-images.de
Hürdensprinterin Roleder hatte sich zu hohe Ziele gesteckt

Die frühere Hürdensprint-Europameisterin Cindy Roleder hat ihren Traum von der Olympia-Teilnahme in Tokio als frischgebackene Mutter begraben.

"Mein Coach und ich haben entschieden, ins Aufbautraining überzugehen, um 2022 wieder richtig fit auf der Bahn zu stehen", schrieb die 31-Jährige aus Halle/Saale am Sonntag auf Facebook.

Roleder, Europameisterin 2016 und WM-Zweite 2015, war Anfang Januar Mutter einer Tochter geworden und im Frühling wieder ins Training eingestiegen. Bei ihrem Saisondebüt zuletzt in Dessau hatte Roleder (Bestzeit über 100 m Hürden: 12,59 Sekunden) mit 14,09 und 14,02 Sekunden noch großen Rückstand gegenüber ihrer Topform offenbart.

"Mir ist durchaus bewusst, dass mein Ziel, die Bestätigungsnorm von 12,98 Sekunden zu laufen und als Mama zu Olympia zu fahren, sehr hoch gesteckt war", schrieb Roleder: "Mir fehlte der komplette Aufbau und die Grundlage für weitere Rennen. Ich bin ganz ehrlich, ich war nach dem ersten Rennen in Dessau schon platt, und im Finale hat mir schon die Substanz gefehlt. Aber ich musste es einfach versuchen."