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Comeback, Wiedervereinigung oder Abenteuer?

Mehrere Wechsel-Optionen: Weigl vor Benfica-Abschied

20.06.2021 09:19
Julian Weigl verließ den BVB im Januar 2020
© Giuseppe Maffia via www.imago-images.de
Julian Weigl verließ den BVB im Januar 2020

Im Januar 2020 verließ Julian Weigl Borussia Dortmund und wechselte zu Benfica. In Lissabon avancierte er nach Anlaufschwierigkeiten zum Leistungsträger und räumte sogar den Titel als "Spieler des Jahres" ab.

Dennoch gibt es immer wieder Abwanderungsgerüchte um den 25-Jährigen: Zwischen einer Bundesliga-Rückkehr und einer Wiedervereinigung mit einem ehemaligen Coach ist alles dabei. Auch ein Wechsel nach Frankreich scheint möglich.

Nachdem Julian Weigl vor rund anderthalb Jahren für 20 Millionen Euro vom BVB zu Benfica wechselte, gleicht seine Karriere einer Achterbahnfahrt.

Anfangs lief es sportlich in Portugals Hauptstadt überhaupt nicht rund für den Mittelfeldspieler. Weigl war mehr Rotations- als Stammspieler. Der Trainerwechsel von Bruno Lage hin zu Jorge Jesus verschlechterte seine Situation zunächst noch zusätzlich. Auch bei den Fans des portugiesischen Rekordmeister hatte der Ex-Dortmunder einen schweren Stand - nicht zuletzt wegen seiner horrenden Ablösesumme.

Doch im letzten halben Jahr ging es für Weigl steil bergauf in Lissabon. Unter Jesus wuchs der Stratege immer mehr in die Rolle als Stammkraft hinein. Weigls Leistungen wurden besser und besser und schließlich wählten ihn die Benfica-Fans Mitte Mai sogar zum "Spieler der Saison" - ein "besonderer Moment" und eine "große Auszeichnung" für Weigl, wie er selbst kundtat. 

Wagt Julian Weigl ein Frankreich-Abenteuer?

Obwohl das nach besten Voraussetzungen für eine langfristige Liaison zwischen dem fünfmaligen deutschen Nationalspieler und seinem aktuellen Arbeitgeber klingt, könnte Weigls Engagement bei Benfica vor dem vertraglich vereinbarten Ende im Sommer 2024 enden.

Wie die portugiesische Tageszeitung "Record" berichtet, darf Weigl Benfica bei einem passenden Angebot verlassen.

Gerüchten zufolge zeigt ein Spitzenverein aus der Ligue 1 großes Interesse am Ex-Dortmunder, das jedenfalls berichtet "fussballtransfers.com". Um welchen französischen Top-Klub es sich genau handelt, schreibt das Portal nicht, betont aber, dass sich Weigl ein Frankreich-Abenteuer durchaus vorstellen könne. 

Zuletzt berichtete auch der "kicker", dass ein langfristiger Benfica-Verbleib des bei 1860 München ausgebildeten Profis zumindest "fraglich" ist. Weigl habe sich demnach mit seinen starken Darbietungen auf dem Transfermarkt wieder interessant gemacht. In diesem Zusammenhang spekuliert das Fachmagazin über eine Rückkehr des Familienmenschen in seine Heimat und die Bundesliga.

Konkrete Interessenten aus Deutschland kursieren noch nicht. Im letzten Winter war er allerdings mit Hertha BSC in Verbindung gebracht worden.

Weigl mit früherem BVB-Coach wiedervereint?

Neben einer Rückkehr in die Heimat soll auch die Wiedervereinigung mit einem früheren Bundesliga-Trainer laut englischen Medien ein Thema sein. Glaubt man "football.london" hat es der FC Chelsea mit Teammanager Thomas Tuchel auf Weigl abgesehen.

Der deutsche Coach des amtierenden Champions-League-Siegers kennt den Mittelfeldspieler bestens aus gemeinsamen Zeiten beim BVB, wo die beiden zwischen 2015 und 2017 zusammenarbeiteten und den DFB-Pokal holten.

Bei Tuchels aktuellem Klub gilt Weigl demnach als die deutlich günstigere Alternative im Vergleich zum ebenfalls gehandelten Declan Rice. Während die Blues für den West-Ham-Star wohl weit über 100 Millionen Euro auf den Tisch legen müssten, wäre Weigl nach dem Bericht von "football.london" wohl für rund 30 Millionen Euro zu haben. 

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