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Harsche Kritik von Fanclub-Präsident

FC Bayern bei Fan-Rückkehr "richtig verarscht"

20.05.2021 20:20
Harsche Kritik an Fan-Rückkehr beim FC Bayern
© Moritz Müller / Pool via Peter Schatz
Harsche Kritik an Fan-Rückkehr beim FC Bayern

Das letzte Bundesliga-Heimspiel der Saison gegen den FC Augsburg wird der FC Bayern vor 250 Fans bestreiten - für Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge "ein erster, kleiner Schritt zurück in eine Normalität, wie wir sie uns alle wünschen". In der Fanszene ist die Regelung aber nicht unumstritten.

Ein neuer, am Dienstag vom bayerischen Kabinett verabschiedetee Corona-Erlass macht es möglich: Die Geisterspiele in der Allianz Arena finden kurzfristig ein Ende.

Die sportliche unbedeutende Bundesliga-Partie des FC Bayern gegen den FC Augsburg am Samstag (15:30 Uhr) wird vor Zuschauern stattfinden.

Jedoch sind nur 250 Fans im Münchner Stadion zugelassen - für Bernd Hofmann, Präsident des "FC Bayern Fanclub Nabburg/Oberpfalz", ein Unding.

250 Fans bei FC Bayern vs. FC Augsburg "lächerlich"

"Ich halte diese Zahl von 250 Zuschauern in einer Arena mit einem Fassungsvermögen von 75.000 für lächerlich". polterte der Fanclub-Chef gegenüber "Bild". "Seit eineinhalb Jahren durften wir Fans nicht mehr in die Allianz Arena. Am Montag hieß es noch, vor 2. Juni seien keine Zuschauer erlaubt. Am Dienstag heißt es plötzlich, es wären Fans von Regierungsseite gestattet, aber weniger als bei einem guten Spiel in der Landesliga in Nicht-Pandemie-Zeiten. Das ist doch absurd."

Hofmann ergänzte: "Der FC Bayern hat meines Wissens ein gutes Hygienekonzept ausgearbeitet für die Wiederzulassung von uns Fans. Jetzt dürfte sich der Verein von der Regierung richtig verarscht fühlen."

FC Bayern nimmt Abschied von Hansi Flick und Co.

Das Abschiedsspiel von Cheftrainer Hansi Flick, seinen Assistenten Miroslav Klose sowie Hermann Gerland sowie den langjährigen Münchner Profis David Alaba, Jérôme Boateng und Javi Martinez sehen 100 Angestellte aus dem Gesundheitswesen, 100 ausgewählte Mitglieder des Rekordmeisters, zehn Kinder aus dem "FC Bayern Kids Club" sowie ein paar Angehörige. Bemühungen der Klub-Verantwortlichen, eine Genehmigung für die Zulassung von mehr Zuschauern zu bekommen, schlugen fehl.

"Diese Zahl ist dem Abschied und den Verdiensten von David Alaba, Jérôme Boateng, Javi Martinez sowie Trainer Hansi Flick, Hermann Gerland und Miro Klose überhaupt nicht würdig. Dazu hätte man diese Partie zusätzlich als Generalprobe für die EM-Spiele in München nutzen können. Aber so ist das alles absurd und für mich unverständlich. Diese Lockerung hätte man sich gleich sparen können", kritisierte Hofmann.

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