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VfB Stuttgart schon auf Nachfolgersuche?

BVB-Interesse an Kobel verbürgt - Konkurrenz aus England?

21.05.2021 21:11
Wechselt Gregor Kobel vom VfB Stuttgart zum BVB?
© Revierfoto via www.imago-images.de
Wechselt Gregor Kobel vom VfB Stuttgart zum BVB?

Die Gerüchte um einen Wechsel von Torhüter Gregor Kobel vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund nehmen Fahrt auf. Die Schwaben suchen angeblich schon einen Nachfolger für den BVB-Wunschkeeper. Ein konkretes Angebot für Kobel gibt es laut Sportvorstand Sven Mislintat aber noch nicht. Dafür mehrt sich angeblich das Interesse am Schlussmann.

Bereits Anfang Mai bestätigte Sportvorstand Sven Mislintat vom VfB Stuttgart im "SWR", die Personalie Gregor Kobel werde hinter den Kulissen "heißer". Der 23 Jahre alte Torhüter habe sich "in die Notizbücher großer Klubs gespielt", so Mislintat ohne konkrete Namen der Interessenten zu nennen.

Seit Wochen halten sich hartnäckig Gerüchte, unter diesen großen Klubs sei auch der BVB zu finden. Die "Stuttgarter Nachrichten" bezeichneten den jungen Schweizer gar als "Wunschlösung" der Dortmunder, die sich einer Veränderung und -besserung auf der Position zwischen den Pfosten zumindest wohl nicht verschließen würden.

VfB Stuttgart: Kein konkretes BVB-Angebot für Gregor Kobel

Mit der im Saisonverlauf degradierten Stammkraft Roman Bürki ist man beim BVB wohl nicht mehr zufrieden - auch wenn Bürki in der verletzungsbedingten Abwesenheit seines Nachfolgers Marwin Hitz zuletzt stark hielt. Hitz selbst wird in Dortmund ebenfalls nicht zugetraut, auf Dauer den hohen Ansprüchen an eine Nummer eins zu genügen.

Vor diesem Hintergrund soll Kobel nach einer starken Saison beim VfB in den Fokus des DFB-Pokalsiegers gerückt sein. Diese These stützte in der vergangenen Woche auch der "kicker". Dem damaligen Bericht des Fachmagazins zufolge sei das BVB-Interesse am VfB-Schlussmann "verbürgt". Im Raum stehe eine Ablöse von rund 15 Millionen Euro.

Allerdings: Eine offizielle Offerte für Kobel hat die Borussia bislang offensichtlich nicht hinterlegt. Mislintat bestätigte dem "kicker" inzwischen, es lägen aktuell keinerlei konkrete Angebote für VfB-Profis vor. "Bis Ende August" sei es "aber noch lang", ergänzte der frühere Dortmunder Kaderplaner.

"Bild" berichtet zudem, dass Kobel längst nicht mehr nur auf dem Zettel der Dortmunder Borussia steht. Auch in England habe der Schweizer Interesse geweckt. Daher müsse sich der BVB mittlerweile eher beeilen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Wer könnte Gregor Kobel beim VfB Stuttgart beerben?

Klar ist: Geht Kobel, würden die Stuttgarter einen Teil der fälligen Ablösesumme in einen Nachfolger investieren.

Die Suche nach ebendiesem läuft laut "kicker" schon auf Hochtouren. Zwei Torhüter sollen auf der schwäbischen Shortlist ganz oben stehen: Der vom FC Liverpool an Union Berlin verliehene Loris Karius sowie der Mainzer Florian Müller, der aktuell ein Leih-Gastspiel beim SC Freiburg gibt. Beide wären bei ihren Stammvereinen wohl ohne Chance auf einen Stammplatz und damit zu haben.

Mit Karius soll sich der VfB zudem schon im letzten Sommer beschäftigt haben. Dann jedoch verpflichtete man Kobel nach seiner Leihe für vier Millionen Euro fest von 1899 Hoffenheim.

Möglich aber auch, dass der VfB Stuttgart zwischen den Pfosten auf einen Spieler aus den Reihen setzt und Fabian Bredlow im Falle eines Abschieds von Gregor Kobel befördert. Sportdirektor Mislintat hatte den 26-Jährigen laut "Bild" kürzlich als "hervorragenden Torhüter" gelobt.

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