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Wellbrock bricht ein und verpasst Podest

12.05.2021 16:01
Florian Wellbrock hat die erhoffte Medaille verpasst
© unknown
Florian Wellbrock hat die erhoffte Medaille verpasst

Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock hat eine Medaille zum EM-Auftakt der Freiwasserschwimmer verpasst.

Der 23-Jährige schlug im 5-km-Rennen im nur etwa 18 Grad kalten Lupa-See nördlich von Budapest nach 55:50,5 Minuten als Neunter an. Wellbrock, der als einziger Starter auf den Neoprenanzug verzichtete und einen normalen ärmellosen Schwimmanzug trug, bestimmte zunächst das Tempo, fiel dann aber zurück.

Gold ging an den italienischen Olympiasieger Gregorio Paltrinieri vor dem Franzosen Marc-Antoine Olivier und Landsmann Dario Verani. Ruwen Straub wurde Zehnter, der WM-Dritte Rob Muffels landete auf Rang elf.

"Ich bin kein Freund von kaltem Wasser und von Neoprenanzügen", hatte Wellbrock im Vorfeld gesagt: "Ich bin jemand, der von seiner Größe und seinem leichten Gewicht lebt, deswegen gibt mir der Neoprenanzug nicht so den Boost wie Athleten, die mehr Masse mitbringen."

Zwei DSV-Frauen in der Top Ten

Vier Stunden zuvor waren die WM-Dritte Leonie Beck und die Essenerin Jeannette Spiwoks über 5 km auf die Plätze fünf und sieben geschwommen. Gold ging an die niederländische Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal vor der Italienerin Giulia Gabbrielleschi und der Französin Oceane Cassignol.

Im Vorfeld war der EM-Start unsicher gewesen, weil die Wasser-Temperatur lange Zeit unter der Mindestgrenze von 16 Grad gelegen hatte. Aktuell sind aber auch die Rennen über die olympischen 10 km am Donnerstag nicht mehr gefährdet.

Ob die Team-Staffel (Samstag) und die 25 km (Sonntag) trotz des angekündigten Regens und der wieder niedrigeren Temperaturen stattfinden können, soll am Freitag entschieden werden.