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"Werden ihn woanders als Chef sehen"

Barbarez sicher: Terzic verlässt den BVB im Sommer

10.05.2021 08:59
Hat den BVB wieder in die Spur gebracht: Edin Terzic
© Uwe Kraft
Hat den BVB wieder in die Spur gebracht: Edin Terzic

Nach dem spektakulären 3:2-Erfolg gegen RB Leipzig hat der BVB die Qualifikation für die Champions League wieder selbst in der Hand. Die jüngste Aufholjagd der Dortmunder trägt auch die Handschrift von Edin Terzic, der den Cheftrainerstuhl im Sommer allerdings räumen muss und bei der Borussia nach jetzigem Stand wieder ins zweite Glied rückt. Kein Dauerzustand, findet Ex-Profi Sergej Barbarez.

In seiner "kicker"-Kolumne stimmte der 49-Jährige, der von 1998 bis 2000 für den BVB auf Torejagd gegangen war, ein Loblied auf Terzic an.

Der gebürtige Mendener habe am Aufschwung der vergangenen Wochen "einen gewaltigen Anteil", betonte Barbarez und ergänzte: "Er hat früh Dinge verändert, die nicht auf Anhieb sichtbar geworden sind, aber dafür gesorgt haben, dass diese Stabilität erzeugt wurde."

Im Dezember 2020 hatte Terzic die Mannschaft von Lucien Favre übernommen. Der Schweizer war nach einer 1:5-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart entlassen worden.

Seither holte die Borussia in bislang 21 Bundesliga-Partien unter Terzic 39 Punkte (zwölf Siege, drei Unentschieden, sechs Niederlagen).

Terzic managt "Phase der Unruhe" beim BVB mit Bravour

Barbarez ist von der Arbeit des jungen Übungsleiters angetan. "Was mich an ihm besonders beeindruckt, ist die Tatsache, dass er als junger Trainer auf seiner ersten Station als Chef durch diese Phase der Unruhe gekommen ist", schwärmte der Bosnier.

Terzics Gelassenheit in schwierigen Momenten sei ein "absolutes Gütesiegel für einen Trainer", er mache generell "sehr gute Werbung für sich".

An eine dauerhafte Rückkehr des 38-Jährigen ins zweite Glied glaubt Barbarez nicht. Passend dazu machten kürzlich Gerüchte die Runde, laut derer Terzic beim VfL Wolfsburg und bei Werder Bremen auf der Liste stehen soll.

"Sollte er jetzt auch noch den DFB-Pokal gewinnen, und das traue ich der Borussia absolut zu, kann ich mir schwer vorstellen, dass er ab diesen Sommer tatsächlich unter Marco Rose als Co-Trainer weitermacht", erklärte Barbarez: "Ich denke, dann werden wir ihn woanders als Chef sehen."

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