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Dárdai will Extrem-Rotation fortsetzen

09.05.2021 19:02
Pál Dárdai kämpft mit Hertha BSC um den Klassenerhalt
© O.Behrendt via www.imago-images.de
Pál Dárdai kämpft mit Hertha BSC um den Klassenerhalt

Pál Dárdai setzt seine Extrem-Rotation bei Hertha BSC im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga fort.

Der Trainer der Berliner wechselt seine Startformation in der Partie gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (18:00 Uhr) diesmal im Vergleich zum 3:0 gegen den SC Freiburg auf acht Positionen.

Für den Sieg gegen die Breisgauer hatte er die Hertha-Elf sogar auf neun Positionen im Vergleich zum vorangegangenen Remis in Mainz verändert. Dardai will damit die hohe Belastung bei sechs Partien in 19 Tagen auf seinen Kader verteilen.

Dárdai kündigte an, daran auch in den kommenden Spielen beim FC Schalke 04 am Mittwoch sowie gegen den 1. FC Köln (15. Mai) und die TSG 1899 Hoffenheim (22. Mai) festhalten zu wollen.

"So gehen wir jetzt durch die Saison mit dieser Rotation", sagte der Ungar vor dem Spiel dem TV-Sender "Sky". Bislang haben die Berliner in zwei Spielen nach ihrer zweiwöchigen Corona-Quarantäne vier Punkte geholt und damit den Sprung von den Abstiegsrängen geschafft.

Nur Torwart Alexander Schwolow, Mittelfeld-Abräumer Santiago Ascacibar und Angreifer Krzysztof Piatek bleiben am Sonntag in der Anfangsformation.

Gar nicht im Kader sind Ex-Weltmeister Sami Khedira wegen seiner muskulären Probleme sowie Mattéo Guendouzi, für den die Saison nach einem Mittelfußbruch beendet ist. Bei Khedira habe die Wade zugemacht, es sei nicht besser geworden, sagte Dárdai. "Vielleicht nächste Woche oder gegen Köln" könne er wieder mitwirken.

Die punktgleichen Bielefelder auf dem Relegationsrang 16 treten im Olympiastadion mit zwei Änderungen im Vergleich zum 0:5 gegen Borussia Mönchengladbach vor zwei Wochen an. Andreas Voglsammer und Cédric-Christian Brunner ersetzen Christian Gebauer und den gelb-gesperrten Nathan de Medina.

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