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Dárdai: "Hier wächst etwas zusammen"

06.05.2021 21:36
Pál Dárdai (r.)
© Andreas Gora via www.imago-images.de
Pál Dárdai (r.)

Im Nachholspiel des 30. Spieltags der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC den SC Freiburg deutlich mit 3:0 geschlagen. Die wichtigsten Stimmen nach der Partie bei "DAZN":

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Ich bin sehr zufrieden. Zwei Tage vor dem Spiel haben wir geübt, mit dem Ball umzugehen im zehn gegen null und da hat man bereits gemerkt, dass die Jungs Spaß daran hatten. Wir waren heute fit, haben sehr gut und diszipliniert in der ersten Halbzeit gespielt. Es ist natürlich dann etwas einfacher zu spielen, wenn man in Führung geht. In der zweiten Halbzeit hatte Freiburg zwar einige Chancen, ich bin aber hoch zufrieden mit den verdienten drei Punkten. Hier wächst etwas zusammen - dafür muss man hart arbeiten und etwas dafür tun. Jeder macht mit wie in einer Hertha-Familie."

... zur Leistung von Torschütze Piatek: "Letzte Woche hat er eine riesige Torchance vergeben. Er war danach sehr traurig und ich habe ihm gesagt, dass er damit aufhören soll. Ich habe selber gespielt - dann machst du halt in dem nächsten Spiel ein Tor. Das ist etwas das Schicksal eines Stürmers und er ist gut damit umgegangen und hat nun ein wichtiges Tor geschossen."

... zur kommenden Begegnung mit Arminia Bielefeld: "Wir können jetzt besser in das Spiel hineingehen. Wenn wir da gewinnen, können wir uns befreien. Das ist ein wichtiges Spiel, da dürfen wir nicht verlieren. Natürlich wird es psychologisch ein anderes Spiel. Für uns ist es gut, dass wir im Olympiastadion spielen werden."

Alexander Schwolow (Torwart Hertha BSC) ...

... zum Erfolg über seinen Ex-Klub: "Vor dem Spiel habe ich vollmundig gesagt, dass ich bis zum Abpfiff keine Freunde auf dem Platz haben werde. Wir haben uns als Mannschaft präsentiert und das war der Schlüssel. Nachdem das Hinspiel besonders bitter geendet ist, freue ich mich persönlich besonders. Es ist ein ganz wichtiger zweiter Schritt für den Klassenerhalt."

... zur Rotation von Trainer Pál Dárdai: "Das rotiert werden würde, war klar. Dass es dann so viele Positionen werden, hat auch die Mannschaft überrascht. Wir haben uns nach dem Spiel auch nicht gesehen und erst im Hotel die Besprechung gehabt. Ich finde es überragend, wie die Jungs das gemacht haben. Überrascht bin ich nicht, im Training zeigen alle, dass sie es können. Da lässt sich auch keiner hängen, wenn er mal nicht spielt." Niklas Stark (Hertha BSC) ...

... zum Spiel: "Die Punkte sind wichtig für uns, wir haben ein großes Ziel vor uns. Da ist jetzt ein guter Schritt gemacht worden. Wir können uns darauf aber nicht ausruhen und sind motiviert, nun den nächsten zu gehen."

... zur Frage, ob der Skandal um Jens Lehmann Mannschaftsintern besprochen wurde: "Natürlich wurde das angesprochen. Es war ein wenig im Hinterkopf. Wir haben alle drei Tage ein Spiel und alles andere rückt dahinter, wo es hingehört."

Arne Friederich (Sportdirektor Hertha BSC)...

... zum Skandal um Jens Lehmann (in der Halbzeit): "Das haben wir uns nicht angetan. Der Verein Hertha BSC arbeitet sehr professionell zusammen, was Drumherum passiert, interessiert mich nicht. Das Thema hat sich selbst erledigt und wir konzentrieren uns auf unsere Aufgaben. Man sieht, dass wir zusammenrücken. Was sonst passiert, ist uns relativ egal. Es hat viele Schlagzeilen gegeben, aber was uns interessiert, ist auf dem Platz." Vincenzo Grifo (SC Freiburg)...

... zum Spiel: "Wir sind nicht gut in das Spiel gekommen und Hertha macht zwei glückliche Tore. Dann pushen sie sich ins Spiel mit dem Vorsprung und es ist schwierig, diesen aufzuholen. Uns gelang es nicht, in die gefährlichen Räume zu kommen und das müssen wir akzeptieren. In der zweiten Hälfte haben wir probiert, alles reinzuwerfen. Dann können sie uns natürlich auskontern und das 3:0 war vorhersehbar Wir wollten drei Punkte einsacken, um oben nochmal anzugreifen. Das haben wir nicht geschafft. Wir fahren mit der Niederlage nach Hause und jetzt wartet Köln, die auch einen guten Lauf haben."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg)...

... zum Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir zwei schreckliche Gegentore kassiert. Damit spielten wir Hertha brillant in die Karten. Die erste Halbzeit haben wir schlecht gespielt, die zweite Hälfte war in Ordnung. Wir brauchen das Anschlusstor aber erzielen keins. Wenn man verliert, gilt dem Gegner ein Lob. Allerdings haben wir ihnen vieles leicht gemacht. Offensichtlich ist es besser, wenn wir mehr Druck haben." Christian Günter (Kapitän SC Freiburg) ...

... zum Spiel: "In der ersten Halbzeit haben wir uns mit dem Ball schwergetan. Hertha stand kompakt und wie konnten wenig Torgefahr entwickeln. Nach der Halbzeit stellen wir um und es wurde besser - wir hätten den Anschlusstreffer erzielen können. Schlussendlich gehen wir mit einer solchen Klatsche nach Hause und sind sehr enttäuscht. Wir haben eine andere Mannschaft erwartet, dass ist allerdings keine Begründung dafür, wie es lief. Wir haben schon öfters bessere Lösungen gefunden. Wir haben es nicht geschafft, unser Spiel durchzusetzen."

... zum anstehenden Spiel gegen den 1. FC Köln: "Wir müssen dort anders auf den Platz gehen. So, wie in der zweiten Halbzeit, das war vollkommen okay. Das nehmen wir mit, auch wenn wir ziemlich enttäuscht sind."

DAZN-Experte Sandro Wagner ...

... zur Freiburger Leistung: "Es war mal ein schlechtes Spiel, ein gebrauchter Abend. Das passiert. Sie sind keine Maschinen, die Mannschaft hat die Saison über gute Laufleistungen gebracht, da muss man mal darüber hinwegsehen, wenn es mal nicht so läuft."

... zum Spiel: "Der Erfolg ist gut und wichtig für Berlin. Die nächsten Wochen werden knackig, alle drei Tage ein Spiel. Die Punkte sind wichtig, unabhängig davon war es inhaltlich auch gut. Sie hatten gute Spielanlagen und waren mutig."

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