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Bei dieser Offerte dürfte der BVB schwach werden

Wildes Tausch-Gerücht um Lewandowski und Haaland

07.05.2021 11:09
Um Robert Lewandowski vom FC Bayern und Erling Haaland vom BVB ranken sich Gerüchte
© Jürgen Fromme
Um Robert Lewandowski vom FC Bayern und Erling Haaland vom BVB ranken sich Gerüchte

Es gibt wohl nur wenige Spekulationen über die Zukunft von Erling Haaland von Borussia Dortmund und Robert Lewandowski vom FC Bayern München, die noch nicht durch den medialen Äther geisterten. Was das umtriebige spanische Portal "Don Balon" nun allerdings berichtet, klingt nach einem extrem wilden Szenario.

Demnach ist dem FC Bayern einmal mehr daran gelegen, die besten Spieler aus den Reihen der direkten Bundesliga-Konkurrenz an die Isar zu locken. Konkret soll der deutsche Rekordmeister ein Auge auf Haaland geworfen haben. An der Säbener Straße soll man in diesem Zuge "Don Balon" zufolge zwei mögliche Optionen abwägen, um den norwegischen Goalgetter aus dem Schoß des BVB zu entreißen.

Entweder wird man im Sommer 2022 den Hut in den Ring werfen. Dann greift angeblich eine fixe Ablöse in Höhe von 75 Millionen Euro, die es Haaland ermöglicht, Dortmund den Rücken zu kehren oder der FC Bayern geht bereits nach der laufenden Saison im Poker um den Norweger All In. Der Deal, der in letzterem Fall zum Erfolg führen soll, klingt ebenso verlockend wie realitätsfremd.

Als Türöffner soll Bayerns Starstürmer Lewandowski dienen. In München soll man in Betracht ziehen, den 32-jährigen Polen, der 2014 ablösefrei vom BVB zu den Bayern wechselte, zurück in den Ruhrpott zu schicken. Im Gegenzug soll Haaland künftig in der bayerischen Landeshauptstadt kicken. Um den Borussen den Transfer schmackhaft zu machen, sollen zusätzlich zu Lewandowski noch 100 Millionen Euro an die Schwarz-Gelben fließen.

BVB könnte schwach werden, FC Bayern wohl kaum

Was sich nach einem sehr wilden Gerücht anhört, dürfte auch ein solches bleiben. Zwar würde man in Dortmund - allen Beteuerungen, Haaland bleibe 2021/22 Teil des BVB, zum Trotz - wohl durchaus Gefallen an der Idee finden. Zum Handeln des FC Bayern passt das kolportierte Szenario allerdings nicht. 

Mit Lewandowski verfügen die Münchner zum einen über den amtierenden Weltfußballer, der nicht einmal im Ansatz den Eindruck erweckt, er sei seinem Zenit nahe, zum anderen ist schlicht unvorstellbar, dass die Roten zu Zeiten der Corona-Pandemie 100 Millionen Euro investieren.

Zudem muss auch hinterfragt werden, ob sich Lewandowski den Schritt überhaupt vorstellen kann. Der Routinier wird kaum zu einem Klub gehen, bei dem er nicht garantiert bekommt, um den Titel in der Champions League mitzuspielen. Die von "Don Balon" angeführte gute Beziehung zu BVB-Kapitän Marco Reus dürfte zumindest nicht ausreichen, um Lewy zu überzeugen.

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