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Astrid Sibon wird "Last Woman Standing"

Kim Marschner gewinnt Ninja Warrior Allstars

10.05.2021 10:02
Kim Marschner triumphiert bei Ninja Warrior Allstars
© TVNOW/Markus Hertrich
Kim Marschner triumphiert bei Ninja Warrior Allstars

Kim Marschner hat die erste Ausgabe von Ninja Warrior Germany Allstars gewonnen. Damit sicherte sich der 23-Jährige im "Duell der Besten" die Siegprämie von 50.000 Euro. sport.de blickt auf das packende Finale zurück.

In der letzten Show duellierten sich zunächst die besten 20 Teilnehmenden in zehn Aufeinandertreffen im Doppelparcours. Auch in der zweiten Runde begegneten sich die verbleibenden Ninjas in einer direkten Paarung.

Anschließend traten die vier Sieger und eine Siegerin hintereinander an der endlosen Himmelsleiter an. Die beiden besten Allstars qualifizierten sich für das letzte und alles entscheidende Duell am Power Tower. Wer schaffte es bis zum Stahl-Koloss? Welche Ninjas triumphierten bei den Frauen und Männern? Wie sahen die Hindernisse in der Finalshow aus? Hier sind die Antworten!

  • Packende Duelle zu Beginn - Sibon beste Athletin

Da es dank der Auslosung durch das Moderatoren-Trio gleich zum Auftakt zu spannenden Aufeinandertreffen kam, verabschiedeten sich direkt in der ersten Runde einige Top-Ninjas wie Oliver Edelmann, seine Freundin Stefanie Noppinger oder Benni Grams.

Nicht minder spektakulär ging es an der zweiten Stage zu. Hier setzten sich Astrid Sibon, Yasin El Azzazy, Sladjan Djulabic, Kim Marschner sowie Moritz Hans gegen die Konkurrenz durch. Für Tatjana Holz, Joel Mattli, Philipp Göthert, Philipp Hans und Lasse von Freier platzte hingegen der Traum vom Gesamtsieg.

Dadurch hatte sich Sibon als "Last Woman Standing" die Prämie von 25.000 Euro gesichert und bekam an der Himmelsleiter die Chance auf die 50.000 Euro für den Gesamtsieg. Es reichte trotz starker Leistung nicht, "Krasstrid" konnte die wenigsten Stufen der letzten fünf Ninjas erklimmen.

Dennoch betonte die Niederländerin nach ihrem Coup: "Ich habe alles gegeben und es hat einfach nur Spaß gemacht." In der 5. Staffel des regulären Formats hatte sie sich immerhin noch mit dem zweiten Platz hinter Stefanie Noppinger zufrieden geben müssen.

  • Kim Marschner dominiert im Finale

Die beste Figur an der Himmelsleiter machte Kim Marschner. Der Sportkletterer schaffte als einziger in der dritten Runde alle 35 Stufen und legte dabei ein Wahnsinnstempo vor. Sladjan Djulabic verpasste die Spitze (34 Sprossen) hingegen denkbar knapp. Weil Moritz Hans (29) und Yasin El Azzazy (33) aber weniger Stufen erklimmen konnten, qualifizierte sich "Sladi" trotzdem für den Power Tower.

"Als Moritz fiel und ich tatsächlich ins Finale eingezogen bin, habe ich mich so gefreut – natürlich nicht weil er ausgeschieden ist, sondern weil der Kontrast zur letzten Staffel nach dem Aus am zweiten Hindernis so krass war", erklärte Djulabic exklusiv im sport.de-Gespräch mit Blick auf sein frühes Ausscheiden in Staffel 5.

Dementsprechend kam es am Power Tower zum alles entscheidenden Duell zwischen Marschner und Djulabic. Nach einem ausgeglichenen Start setzte sich Marschner an den Hangelleisten ab, transportierte seinen Vorsprung bis zum Buzzer und kürte sich somit zum ersten Sieger von Ninja Warrior Allstars.

"Es war auf jeden Fall ein Ziel von mir, die Show zu gewinnen. Aber ich wusste, dass die Chancen, beim Allstars-Format einen Fehler zu machen, viel größer sind", erklärte der Sportkletterer nach seinem Triumph im exklusiven sport.de-Interview: "Ich habe mir vorher nicht so hohe Chancen auf den Sieg ausgerechnet wie bei der normalen Staffel, weil man ja schon in der Vorrunde auf einen extrem starken Gegner treffen kann."

Die 50.000 Euro hatte Marschner dabei durchaus im Blick - zumindest wenn er nicht gerade im Parcours war. "Die Summe ist viel zu groß, als dass sie nicht im Kopf sein könnte", sagte der Gewinner, der in der vergangenen Staffel noch hauchdünn am Sieg vorbeigeschrammt war.

  • Wie sahen die Stages aus?

Die erste Runde startete für die Athleten an den Startblöcken mit Seil. Über das Cargo-Netz mit Rad ging es für die Finalisten an die Klacker und Einraster, an denen besonders die Kraft in den Oberarmen erforderlich waren. Anschließend folgten die Chaos-Bälle sowie das Riesenrad. Abschließend musste die Wand bewältigt werden.

In der zweiten Duell-Runde warteten zu Beginn die Sprungtritte mit Seil, bevor es über die Sprungfedern an das Hangel-Mikado ging. Wer auch die Sprungstange 2.0 meisterte, fand sich zum Ende des Parcours am Kamin wieder.

Die besten fünf Ninjas battelten sich in der Vorschlussrunde an der endlosen Himmelsleiter. Dabei mussten die Kontrahenten die 35 Stufen schnellstmöglich erklimmen, bevor es für die zwei besten Athleten an den Power Tower ging.

Jannik Kube