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Mega-Fight steigt im August

Fix! Ort und Datum für Fury vs. Joshua stehen

11.05.2021 15:55
Tyson Fury bekommt es in seinem nächsten Kampf wohl mit Anthony Joshua zu tun
© Larry Burton via www.imago-images.de
Tyson Fury bekommt es in seinem nächsten Kampf wohl mit Anthony Joshua zu tun

Der größte Boxkampf der letzten Jahre wirft seine Schatten voraus. Noch in diesem Jahr sollen WBC-Weltmeister Tyson Fury und WBA-, WBO- IBF- und IBO-Titelträger Anthony Joshua im ersten von zwei Kämpfen aufeinandertreffen. Doch die Verhandlungen gestalten sich zäh. Wie ist der Stand der Dinge? sport.de fasst die aktuellsten Entwicklungen zusammen. 

  • Ort und Datum für Fury vs. Joshua bestätigt
  • Fury hat Wilders "Arsch, seine Seele und seine Eier" in der Tasche
  • Tyson Fury ist "sehr frustriert"
  • Tag X rückt immer näher
  • Hearn kontert Arum

11.05.2021, 15:47 Uhr: Ort und Datum für Fury vs. Joshua bestätigt

Das Warten hat ein Ende. Joshua-Promoter Eddie Hearn bestätigte am Dienstag gegenüber "Sky Sports", dass der lang ersehnte Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua "am 7. oder 14. August" stattfinden wird.

Zum Austragungsort, eine der größten Hürden in den Verhandlungen, sagte Hearn: "Ich denke, es ist ein schlecht gehütetes Geheimnis, dass der Kampf in Saudi Arabien stattfinden wird. Ich habe kein Problem damit, diese Information rauszugeben. [Fury-Promoter] Bob Arum hat das schon getan."

Verantwortlich für die Austragung werden die "gleichen Leute sein, mit denen wir schon den Deal zum Rückkampf gegen Andy Ruiz abgeschlossen haben. Dieses Event war spektakulär. Sie sind großartige Partner. Wir fühlen uns mit ihnen wohl, Anthony fühlt sich mit ihnen wohl. Sie haben schon beim letzten Mal jedes ihrer Versprechen eingehalten."

Auf den genauen Tag wollte sich Hearn noch nicht festlegen. Der Grund: Am 7. August enden die Olympischen Spiele in Tokio. "Mit Blick auf ein globales Spektakel würde der 14. Sinn machen. Das ist eines der Themen, die wir hoffentlich in den nächsten Tagen klären." 

10.05.2021, 12:55 Uhr: Fury hat Wilders "Arsch, seine Seele und seine Eier" in der Tasche

Tyson Fury ist bekannterweise ein Freund von deutlichen Worten. Eben jene richtete er jetzt an Deontay Wilder, den Mann, den er im Februar 2020 den WBC-Titel abnahm.

"Ich habe immer gesagt, dass ich Deontay Wilder gegen Anthony Joshua einen schnellen Knockout zutrauen würde, in der ersten oder zweiten Runde. Aber das hängt davon ab, ob ich Deontay sein Mojo zurückgebe, das habe ich nämlich in der Tasche", sagte Fury im Gespräch mit "Talk Sport".

Sollte er sich jemals dazu entschließen, Wilder dessen Mojo und Seele zurückzugeben, "wird er vielleicht wieder kämpfen können. Aber bis dahin habe ich seinen Arsch, seine Seele, sein Mojo und seine Eier in der Tasche. Sie gehören mir", polterte der "Gypsy King" Richtung "Bronze Bomber".

03.05.2021, 17:48 Uhr: Tyson Fury ist frustriert

Der "Gypsy King" hat so langsam aber sicher die Nase voll. Die monatelange Warterei schlägt Tyson Fury mächtig aufs Gemüt, wie sein Trainer Andy Lee gegenüber "Sky Sports" verriet.

"Er ist frustriert. Das End-Datum [für die Verhandlungen] war erst im Februar, dann im März, jetzt wird immer noch verhandelt. Er ist sehr frustriert, dass die mächtigsten Leute im Boxsport diesen Deal aus welchen Gründen auch immer nicht hinbekommen", so Lee.

Es sei unausweichlich, dass der Kampf irgendwann stattfindet, glaubt Lee. "Aber dieses ganze Warten? Tyson hätte schon im Februar oder März kämpfen können. Er ist aufgehalten worden. Ich weiß nicht, ob ihm diese lange Wartezeit schadet oder hilft."

01.05.2021, 8:11 Uhr: Fury-Promoter kündigt neue Gespräche an

Ist das Schauspiel an diesem Wochenende endlich beendet? Frank Warren kündigte immerhin klärende Gespräche zwischen den Lagern an. 

"Wir werden versuchen, alle Probleme aus dem Weg zu räumen. Das Worst-Case-Szenario wäre, wenn wir uns andere Optionen suchen müssten. Ich hoffe, das trifft nicht ein. Kämpfer können nicht ewig warten und für diesen Kampf kommen wir so langsam an den Tag X. [...] Natürlich wollen wir, dass der Kampf stattfindet. Erstens glaubt Fury daran, dass er Joshua ohne Probleme schlagen wird. Zweitens geht es auch ums Geld. Also, warum sollten wir wollen, dass der Kampf nicht stattfindet?"

30.04.2021, 13:57 Uhr: Hearn kontert Arum

Eddie Hearn kontert die Aussagen von Bob Arum postwendend und sagt der "BBC": "In den nächsten Stunden oder Tagen bekommen sie eine Kopie des Vertrags, den sie unterschreiben werden. Bobs Ego ist außer Kontrolle. In seiner Generation geht es nur um Kontrolle und Macht für sie. Lasst uns einfach unseren Job machen."

"Was soll Tyson Fury machen?", fragte Hearn: "Für ein Fünftel des Geldes zum dritten Mal gegen Wilder kämpfen? Ich entschuldige mich bei allen für das Hin und Her, weil es wahrscheinlich langsam langweilig wird. Versucht einfach, uns weiter zu vertrauen."

29.04.2021, 18:19 Uhr: Deal doch noch ganz weit weg?

Furys Co-Promoter Bob Arum fürchtet weitere Monate des Wartens.  "Es wird Monate dauern, bis die Saudis einen Vertrag dieser Größenordnung geprüft haben", sagte er dem "Telegraph". "Es geht nicht nur um die Austragungsgebühr, es geht auch im zusätzliche Ansprüche der TV-Rechte und anderen Dingen. So wie es jetzt aussieht, könnte es sogar bis 2022 dauern", so Arum.

Ein Kampf in diesem Sommer sei bereits "gestorben", betonte der Promoter: "Beide Kämpfer müssen sich für diesen Sommer andere Gegner suchen, während die Verhandlungen über den Kampf im Mittleren Osten weitergehen. Es ist absurd, dass Hearn von einem abgeschlossenen Deal spricht. [...] Tyson Fury ist darüber stinksauer und weigert sich, noch länger zu warten." 

25.04.2021, 09:21 Uhr: Fury-Lager widerspricht Hearn

Frank Warren, Co-Promoter von Tyson Fury, hat die Aussagen von Eddie Hearn so langsam satt. Gegenüber "Talk Sport" sagte Warren: "Jeden Tag wird mir gesagt, die Unterlagen sind in der Post. Aber sie sind immer noch nicht angekommen. Tyson hat genug von der Warterei."

"Wir alle wollen den Kampf. Wir alle setzen Himmel und Erde in Bewegung, um über die Ziellinie zu kommen. Aber im Moment ist das Angebot noch nicht bei uns. [...] Und bis ich es nicht sehe, glaube ich es auch nicht. Wir können den ganzen Tag reden, aber ich denke nicht, dass der Kampf im Juni oder Juli stattfinden wird. Die einzige Chance ist ein verpflichtender Vertrag. Das ist das, was wir wollen", so Warren, der erklärte, dass es besagten Vertrag eben noch nicht gibt. 

23.04.2021, 07:23 Uhr: Kampf "zu 100 Prozent" in diesem Sommer

Eddie Hearn lehnt sich wieder einmal weit aus dem Fenster und verspricht, dass der Kampf "zu 100 Prozent in diesem Sommer" stattfindet.

"Wir tun, was wir können. Im Moment geht es Non-Stop, aber es wird passieren", sagte der Joshua-Promoter.

20.04.2021, 14:00 Uhr: Mega-Fight findet in Saudi-Arabien statt

Der Schwergewichtskampf zwischen den britischen Box-Weltmeistern Anthony Joshua und Tyson Fury soll in Saudi-Arabien stattfinden. Das bestätigte Fury-Promoter Bob Arum gegenüber "Boxing Scene".

Der erste Vereinigungskampf der vier wichtigsten Verbände wird demnach vor bis zu 20.000 Zuschauern in einer Arena in Dschidda am Roten Meer angesetzt. Als Datum stehen der 24. Juli, der 31. Juli und der 7. August zur Auswahl. Damit findet der zum Mega-Duell hochgejubelte Kampf während der Olympischen Spiele in Tokio statt.

Für Joshua, Weltmeister der Verbände IBF, WBA und WBO, könnte das zum Problem werden. Denn der 31-Jährige wird von Rob McCracken trainiert, der als Leistungssportdirektor des britischen Boxverbandes bei den Spielen in Japan sein wird.

10.04.2021, 15:55 Uhr: Fury bestätigt Angebote

Eddie Hearn hat sich offenbar bei Tyson Fury gemeldet, denn der "Gypsy King" erklärte nun: "Ich habe einige großartige Nachrichten. Drei oder vier große Angebote liegen auf dem Tisch. Es gibt Interesse in Saudi Arabien, von meinen Gypsybrüdern in Katar, Usbekistan, Russland, America und England. Es liegen einige große Angebote auf dem Tisch."

Er werde die Angebote sondieren, versprach Fury: "Und dann bekommen wir hoffentlich diesen Kampf und kann diesen Penner schlagen. Wenn ich ihn bekomme, werde ich ihm meine Faust geben."

08.04.2021, 13:12 Uhr: Zahlreiche Angebote auf dem Tisch

Joshua-Promoter Eddie Hearn berichtet gegenüber "Sky Sports" von zahlreichen Austragungsorten, die sich um den Kampf bewerben. 

"Am Ende dieser Woche werden wir beiden Kämpfern alle Angebote zeigen und alle Optionen auf den Tisch legen - und es gibt einige. Wir sind in einer guten Position. Ich habe die Kommentare von John Fury gesehen. Das ist ja fast so, als würden sie diesen Kampf nicht wollen. Mir ist aber lieber, sie reden diesen Kampf groß als klein. Auch wir wissen, dass es gerade eine globale Pandemie gibt, aber wir tun alles, um es [den Kampf] möglich zu machen. Etwas Unterstützung von John und Tyson wäre schön." 

04.04.2021, 19:47 Uhr: Mike Tyson setzt auf Fury

Mike Tyson geht davon aus, dass sich Fury gegen Joshua durchsetzen wird. "Ich liebe Joshua wirklich, aber Fury ist einfach zu beweglich. Joshua wird ihn nicht treffen. Ich mag Joshua sehr, aber er schlägt nicht. Sein Schlag ist vielleicht härter als der von Deontay Wilder, aber er schlägt einfach nicht schnell genug. Er wird ihn [Fury] nicht treffen", sagte Mike Tyson in einer Frage-Antwort-Runde auf Instagram.

Der ehemalige Weltmeister rechnet womöglich gar mit einem K.o. Furys. "Er kann Joshua stoppen. Ich sage nicht, dass AJ ein Glaskinn hat, aber Fury hat ein besseres Kinn. Außerdem war Joshua gegen Ruiz schon mal an einem dunklen Ort. Jetzt scheint für ihn wieder das Licht, aber er ist nicht weit von einem Stromausfall entfernt. Ich fürchte, es könnte bei Joshua wieder zu einem Blackout kommen."

29.03.2021, 12:00 Uhr: Alles nur ein Bluff? Furys Vater zweifelt an Mega-Kampf

So aufregend und actionreich ein guter Boxkampf sein kann, so zäh und langwierig gestalten sich in der Regel die Verhandlungen, die bis zum ersten Gongschlag hinter den Kulissen stattfinden. Ganz ähnlich verhält es sich aktuell bei Tyson Fury und Anthony Joshua.

Tysons Vater John Fury deutete nun sogar an, dass der Weg bis zum ersten Kampf noch sehr weit sein könnte. "Was haben sie bisher unterschrieben?! In meinen Augen haben sie gar nichts unterschrieben", tönte John Fury gegenüber "BT Sports": "Sie haben kein Datum, sie haben keinen Ort, sie haben nichts."

Dies sei nun mal der Stand, "und ich glaube nicht, dass sie zu einer Lösung kommen. Der Kampf ist zu groß für das, was gerade in der Welt passiert und in welchem Zustand sie sich befindet. Ich glaube nicht, dass das Timing für einen Kampf dieser Größenordnung gerade zum Zustand der Welt passt".

23.03.2021, 11:43 Uhr: Joshua vs. Fury: Auch Deontay Wilder kassiert Millionen

Der WM-Kampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury rückt näher. Und mit ihm auch der bisher größte Zahltag in den Laufbahnen der beiden Schwergewichtler. 100 Millionen Pfund (ca. 116 Mio. Euro) sollen beide Kämpfer allein für das erste Duell kassieren - pro Kopf, versteht sich.

Und es gibt noch einen Boxer, der bei dem Kampf kräftig abkassiert: Deontay Wilder. Weil der "Bronze Bomber" auf den dritten Kampf gegen Fury verzichtete, winkt ihm ein warmer Geldregen. Davon ist zumindest "ESPN"-Analyst Max Kellerman überzeugt.

"Deontay Wilder ist bezahlt worden, um aus dem Weg zu gehen. Und wenn du der Nächste in der Reihe bist und aus dem Weg gehst, dann reden wir hier nicht von ein paar Hunderttausend. Es geht um fünf bis zehn Millionen Dollar. Deontay bekommt dieses Geld also fürs Warten", sagte Kellerman.

20.03.2021, 17:38 Uhr: Foreman glaubt an Fury

Für Box-Legende George Foreman ist klar, wer den Mega-Fight gewinnen wird: Tyson Fury.

"Gegen diesen Kerl musst du alles zeigen, was du kannst, um ihn zu schlagen. Und ich bin ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass Joshua ihn schlägt. Aber ich würde mir ganz sicher Tickets kaufen, um das zu sehen", sagte Foreman gegenüber "IFL TV".

17.03.2021, 09:16 Uhr: Haye warnt Fury vor falscher Taktik gegen Joshua

Ex-Boxer David Haye hat WBC-Weltmeister Tyson Fury vor dem mit Spannung erwarteten Showdown gegen Anthony Joshua gewarnt.

"Tyson Fury ist gerade auf einem echten Höhepunkt. Der Sieg über Wilder hat ihn glänzend aussehen lassen. Sein Selbstbewusstsein wird enorm sein. Aber ich denke, dass Fury und sein Team AJ nicht so hoch bewerten wie sie es tun sollten", glaubt Haye, dass Joshua vom gegnerischen Lager unterschätzt wird. "Und das könnte für Probleme sorgen", urteilte der Brite gegenüber "Sky".

Sollte Fury gegen Joshua so boxen wie im zweiten Kampf gegen Wilder, sieht Haye einige Probleme für den "Gypsy King". "Wenn er ihn auf die gleiche Weise attackiert, glaube ich nicht, dass es ihm entgegenkommen wird. Ich glaube, dass er zu offen sein wird. Jemand, der so schnell, athletisch und fähig wie Anthony Joshua ist, wird in der Lage sein, durch die Mitte zu schlagen und ihn auszuknocken - und zwar früh auszuknocken."

16.03.2021, 06:18 Uhr: Mega-Fight zwischen Joshua und Fury perfekt

Der monatelange Poker ist beendet, der Mega-Fight im Boxen perfekt: Die Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua und Tyson Fury haben nach zähen Verhandlungen eine Einigung über zwei WM-Kämpfe erzielt. Das bestätigte Joshuas Promoter Eddie Hearn dem britischen TV Sender "Sky Sports".

"Alle Parteien haben nun den Stift zu Papier gebracht und wir werden in den nächsten Wochen hart daran arbeiten, um den Ort und das Datum für den größten Kampf im Boxsport zu bestätigen", sagte Hearn.

Medienberichten zufolge soll Saudi-Arabien die besten Chancen auf eine Austragung haben. Hearn hofft, den Ort des Kampfes "im nächsten Monat" bekannt geben zu können.

03.03.2021, 14:35 Uhr: Kampf Fury gegen Joshua "so gut wie perfekt"

Der Schwergewichts-Showdown zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua kann steigen. Furys Co-Promoter Frank Warren sagte gegenüber "ESPN": "Der Kampf ist so gut wie perfekt. Alles hängt jetzt von Covid-19 ab. Aber ich denke, dass der Kampf im Juni, spätestens im Juli stattfinden wird." 

Es handele sich um eine Vereinbarung über zwei Kämpfe, ergänzte Warren: "Und es hängt vom ersten Kampf ab, was danach wo passiert."

Immer noch unklar ist, wo der erste Kampf zwischen den beiden Titelträgern stattfinden wird. "Es gibt viele Länder, die den Kampf veranstalten wollen, aber auch bei ihnen ist gerade Covid-19 verbreitet. Nichtsdestotrotz denke ich nicht, dass der Kampf in Großbritannien steigen wird. Der Kampf wird dort ausgetragen, wo es das meiste Geld gibt."