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Formel-1-Saison läuft nicht nach Plan

Lockruf aus der DTM: Vettel "muss sich entscheiden"

04.05.2021 13:18
Das Haupt Racing Team testete das neue Auto auf dem Lausitzring
© Augst / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Das Haupt Racing Team testete das neue Auto auf dem Lausitzring

Für Sebastian Vettel läuft es auch nach dem Wechsel zum Formel-1-Rennstall Aston Martin nicht wie gewünscht. Der vierfache Weltmeister schaffte es in den bisherigen drei Rennen nicht einmal in die WM-Punkte. Hubert Haupt, Teameigner von Haupt Racing Team in der DTM, lockt den Heppenheimer nun in seine neue Rennserie.

Haupt, der mit seinem Rennstall in den vergangenen Jahren in der GT3 unterwegs war und zur Saison 2021 in der DTM einsteigt, äußerte sich nach dem Grand Prix in Portugal im "AvD Motor & Sport Magazin" bei "Sport1" zu Sebastian Vettels bisheriger Leistung in der Formel 1: "Ich glaube, die Enttäuschung am Schluss als 13. im Ziel anzukommen, ist schon hart für einen Rennfahrer, weil man mit anderen Ambitionen daran geht. Aber da muss er durch. Irgendwann muss er sich auch mal entscheiden, ob er weiter im Mittelfeld rumfahren will oder vielleicht zu uns in die DTM kommt."

Vettel habe "den Anspruch an sich selbst, Weltmeister zu werden", so Haupt weiter. "Wenn man sich mental ständig diesem Druck ausgesetzt fühlt, ist das nicht so leicht. Sebastian wollte nach Ferrari nochmal zeigen, dass er Weltmeister werden kann." Damit setze er sich "sehr unter Druck und je mehr Druck, desto weniger Leistung kommt dann raus".

Götz zieht Vergleich zwischen Vettel und Alonso

In der DTM rechnet sich Hubert Haupt mit seinem Team Chancen aus, "um Siege zu fahren und am Ende vielleicht auch um die Meisterschaft". An den insgesamt nur acht Rennwochenenden dürfe man sich aber "keine Schnitzer erlauben". Für das Haupt Racing Team sitzen Vincent Abril und Maximilian Götz hinter dem Steuer.

Götz, der Vettel noch aus gemeinsamer Zeit in der deutschen Rennserie Formel BMW kennt, gab ebenfalls eine Einschätzung ab. "Sebastian war schon immer ein bisschen wehleidiger als Alonso", so der HRT-Pilot in Bezug auf den Alpine-Piloten, der 2005 und 2006 Weltmeister wurde. Der Spanier sei in jedem Auto schnell. "Das ist dann auch immer etwas eine Charakterfrage und ein Fahrstill, den man als Rennfahrer in sich drin hat. Da muss sich Sebastian erstmal adaptieren und das ist nicht so einfach."