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Zukunft von Huntelaar und Kolasinac offen

Knäbel sieht viele "Unwägbarkeiten" auf Schalke

17.04.2021 11:46
Spricht über die Planungen des FC Schalke 04: Peter Knäbel
© Tim Rehbein/RHR-FOTO via www.imago-images.de
Spricht über die Planungen des FC Schalke 04: Peter Knäbel

Sportvorstand Peter Knäbel hat konkrete Aussagen zur Zukunft von Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar beim FC Schalke 04 vermieden.

"Was ich sicher sagen kann: Wir werden miteinander sprechen. Was er auf dem Platz als Stürmer und Persönlichkeit macht und wie er sich den anderen Spieler stellt, das ist großartig. Was ich aber auch immer im Hinterkopf haben muss, sind die Zahlen und die Perspektive", sagte Knäbel im "WAZ"-Interview bezogen auf Huntelaar.

Der 37 Jahre alte Niederländer, der im Januar von Ajax Amsterdam zu Schalke zurückkehrt war, spielte seitdem gerade einmal in vier Partien für die Königsblauen und schoss lediglich ein Tor. Zuletzt mehrten sich Stimmen, die forderten, Huntelaar dennoch auch im Abstiegsfall einen Verbleib schmackhaft zu machen.

Hoffnung macht sich Knäbel auf einen Verbleib von Kapitän Sead Kolasinac, der ebenfalls im Januar auf Leihbasis vom FC Arsenal zu den Königsblauen gewechselt war. "Es ist ein weiter Weg. Aber ich habe auch schon einen Marathon geschafft", sagte Knäbel zu den Chancen Schalkes beim Bosnier.

Viele "Unwägbarkeiten" für den FC Schalke 04

Der 27 Jahre alte Defensivspieler, der schon zwischen 2011 und 2017 für den derzeit Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga spielte, ist seit Januar aus London ausgeliehen. Bei Arsenal war Kolasinac zuletzt nicht mehr zum Zug gekommen. Für einen Verbleib auf Schalke müsste er allerdings deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.

Knäbel rechnet bei den Planungen für die kommenden Saison grundsätzlich mit vielen "Unwägbarkeiten, insbesondere auch die Corona-Pandemie, die viele Themenbereiche beeinflusst. Es wird im Sommer einen Transfermarkt geben, der so sein wird wie nie zuvor."

Vor diesem Hintergrund wollte sich der 54-Jährige auch noch nicht auf den direkten Wiederaufstieg als konkretes Saisonziel festlegen. "Ich halte es nicht für seriös, schon im Vorgriff Ziele festzulegen. Aber was ich unbedingt von uns verlange ist, dass wir Ambitionen haben", so Knäbel. "Wir müssen uns und unser Umfeld auf Höhen und Tiefen einstellen, was aber insgesamt eine positive Richtung haben muss."

FC Schalke 04: Dimitrios Grammozis bleibt "definitiv" Cheftrainer

Knäbel betonte noch einmal, "definitiv" mit Dimitrios Grammozis als Cheftrainer in die nächste Spielzeit gehen zu wollen - unabhängig von den Resultaten bis Saisonende. Für die bisherige Arbeit mit seinem Trainerteam auf Schalke gebühre dem 42-Jährigen "ein großes Lob".

Knäbel erklärte, in drei Jahren sehe er Schalke "in der Fußball-Bundesliga mit finanzieller Stabilität. Erst einmal werden wir aller Voraussicht nach 17 beinharte Gegner und 34 anspruchsvolle Spieltage in der 2. Bundesliga haben. Aber die meisten Menschen wollen, dass wir in diesem Fall wieder aufsteigen – es ist ja der helle Wahnsinn, wie viele Sympathisanten wir haben."

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