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Berlin Volleys im Eiltempo zur elften Meisterschaft

15.04.2021 20:06
Benjamin Patch (M) feiert mit den Berlin Volleys die Meisterschaft
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Benjamin Patch (M) feiert mit den Berlin Volleys die Meisterschaft

Die Berlin Volleys haben mit einem souverän herausgespielten 3:0 (25:21, 25:18, 25:21)-Sieg beim Erzrivalen VfB Friedrichshafen erneut die deutsche Volleyball-Meisterschaft gewonnen.

Die Mannschaft des französischen Trainers Cedric Enard entschied die Playoff-Serie Best of five mit 3:0-Siegen für sich und sicherte sich den elften Meistertitel in der Vereinsgeschichte und den fünften in Folge.

"Ich habe davon geträumt. Mit 21 Jahren deutscher Meister zu werden, ist mega", sagte Berlins Anton Brehme bei "Sport1": "Wir hatten durch das Coronavirus und viele Verletzungen eine sehr schwere Saison, aber wir haben uns in einen Lauf gespielt."

Überragender Akteur beim Sieger war der US-amerikanische Diagonalangreifer Benjamin Patch. Im ersten Satz zeigte Friedrichshafen zunächst das druckvollere Spiel.

Berlins Patch wird zum Matchwinner

Doch als Patch bei den Berlinern an die Aufschlaglinie trat, wendete sich das Blatt. Die Volleys holten neun Punkte in Serie, darunter waren zwei Asse des 26-Jährigen. Aus einem 14:17 wurde so eine komfortable 23:17-Führung für die Gäste.

Geführt vom russischen Zuspieler Sergej Grankin hielten die BR Volleys nach dem gewonnenen ersten Durchgang ihren Kurs. Der Kontrahent konnte mit dem Angriffsschwung der Berliner nicht mithalten. Spätestens als Samuel Tuia für die Gäste den Punkt zum 20:14 machte, war auch im zweiten Satz die Vorentscheidung gefallen.

Mit aller Macht stemmte sich der VfB gegen drohende Niederlage, hatte beim 15:12 im Schlussabschnitt den Vorteil auf seiner Seite. Doch die BR Volleys blieben dran. Wiederum Patch mit einem Ass zum 22:20 gab dem Spiel im dritten Satz die entscheidende Wende.

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