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Helmut Marko äußert sich

Red Bull reagiert auf Gerüchte um "Wunderaufhängung"

12.04.2021 19:53

Kommt Red Bull in Imola mit einer Wunderaufhängung um die Ecke? Gerüchte aus dem Fahrerlager sagen laut der italienischen Seite von "Motorsport.com", dass der RB16B beim Rennen in der Emilia-Romagna mit einer neuen Aufhängung fahren wird, die das Verhalten einer Hinterachslenkung simulieren kann.

Eine solche ist per Reglement verboten, doch indem man die Flexibilität einiger Teile ändert und elektronische Anpassungen an Motor, Differential und dem Brake-by-Wire-System vornimmt, könne man den Winkel der Hinterräder in den Kurven verändern.

Natürlich dürfte die Konkurrenz in einem solchen Fall ihre Augen darauf haben und schauen ob alles mit legalen Dingen zugeht. Mercedes hatte eine solche Lösung ebenfalls entwickelt, um vor allem den Reifen eine längere Lebenszeit zu ermöglichen, doch das Feintuning des Konzepts gilt als kompliziert und zeitaufwändig.

Auf die neue Aufhängung angesprochen, winkt Red Bulls Motorsportkonsulent Helmut Marko jedoch ab: "Das ist völliger Blödsinn. Diese 'geheimnisvolle' Radaufhängung sind wir schon beim Auftakt in Bahrain gefahren", betont er gegenüber "f1-insider.com".

Zudem sei sie laut dem Österreicher auch gar nichts Besonderes. "Wir mussten sie konstruieren, weil wir eine Aufhängung brauchten, die optimal zum extrem schmalen und engen Heck passt, das wir in dieser Saison um den neuen, kleineren und kompakteren Honda-Motor gebaut haben", so Marko.

Trotzdem dürften die Augen in Imola auf den RB16B gerichtet sein. Chefingenieur Paul Managhan hatte bereits angekündigt, dass Red Bull für den kommenden Grand Prix "einige Weiterentwicklungen in der Pipeline" habe. Damit will man sich an Mercedes für das verlorene Rennen in Bahrain rächen und sich in eine gute Position für die restliche Saison bringen.