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"70 Prozent der Steigerung gehen auf die Japaner"

AlphaTauri verrät: Daher kommt die Steigerung

12.04.2021 18:19
AlphaTauri konnte sich in Bahrain gut in Szene setzen
© nordphoto GmbH / Bratic via www.imago-images.de
AlphaTauri konnte sich in Bahrain gut in Szene setzen

Als Toro Rosso vor der Formel-1-Saison 2018 auf die Motoren von Honda wechselte, prophezeiten nicht wenige dem Team eine schwierige Zeit. Denn McLaren konnte nach dürftigen Jahren gar nicht schnell genug wegkommen von den Japanern, deren Antriebseinheit als zu schwach und vor allem fehleranfällig galt.

Doch das Risiko von Red Bull und seinem Juniorteam scheint sich auszubezahlen. Beim Saisonauftakt in Bahrain kämpfte AlphaTauri um die Krone des Mittelfeldes und deutete mit Platz fünf im Qualifying sein Potenzial an. Und das habe das Team vor allem Honda und seiner neuen Powerunit zu verdanken, wie Teamchef Franz Tost betont.

"Es gab kleine Fortschritte beim Chassis, aber der Hauptvorteil kommt von Honda mit einem deutlich stärkeren Motor", lobt der Österreicher seinen Motorenpartner gegenüber "Speedweek". "Ich würde sagen, 70 Prozent der Steigerung gehen auf die Japaner, 30 Prozent aufs Auto."

Auch Red Bull konnte davon profitieren und schien in Sachir das beste Gesamtpaket zu haben. Und während sich Red Bull für 2021 den WM-Titel auf die Fahnen geschrieben hat, sind auch die Ansprüche bei AlphaTauri gestiegen. Franz Tost erwartet von seinen Fahrern den regelmäßigen Einzug in Q3.

Er stellt klar: "Für das Team muss Platz fünf unter den Konstrukteuren das Ziel sein." Das wäre Bestleistung in der mehr als 35-jährigen Teamgeschichte des ehemaligen Minardi-Rennstalls aus Faenza. 2008 und 2019 wurde man jeweils Sechster.