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Spektakuläres Rennen in Rom

Vergne gewinnt bei Crash-Festival der Formel E

10.04.2021 17:34
Spektakuläre Formel-E-Action in Rom
© Simon Galloway/Motorsport Images/Shutterstock via
Spektakuläre Formel-E-Action in Rom

Der dreimalige DTM-Champion René Rast (Audi) ist nach einem turbulenten dritten Saisonrennen der Formel E in Rom auf dem sechsten Platz gelandet. Den Sieg in der italienischen Hauptstadt sicherte sich der Franzose Jean-Eric Vergne (Techeetah), der vom Ausfall des brasilianischen Audi-Fahrers Lucas di Grassi profitierte.

Pascal Wehrlein kam im Porsche einen Rang hinter Rast ins Ziel, Maximilian Günther (BMW) sammelte als Neunter seine ersten WM-Punkte.

Kurz nachdem di Grassi mit mechanischen Problemen ausgeschieden war, kollidierte der Niederländer Stoffel Vandoorne auf der Startgeraden mit der Mauer, als er di Grassi überholen wollte.

Da die Strecke nicht mehr von den vielen Trümmerteilen befreit werden konnte, wurde das Rennen hinter dem Safety Car beendet. Das Podium hinter Vergne komplettierten der Brite Sam Bird und der Neuseeländer Mitch Evans (beide Jaguar).

Schon das zweite Saisonrennen in Diriyyah/Saudi-Arabien war von schweren Unfällen überschattet worden. Rast belegt nach drei absolvierten Rennen den sechsten Rang im Gesamtklassement, das nun von Bird angeführt wird.

Der bisherige Führende Nyck de Vries (Niederlande/Mercedes) war in Rom ebenfalls ausgeschieden, er war bei einem Ausweichmanöver in eine Wand gefahren. Am Sonntag folgt an gleicher Stelle ab 13:00 Uhr das zweite Rennen.

Der Rennkalender in der Formel E steht bislang nur bis Juni, Fragezeichen stehen unter anderem hinter einem Rennen am Traditionsstandort Berlin. Bislang sind acht Rennen an sechs Standorten terminiert.

Rom 2020/2021

1FrankreichJean-Eric Vergne48:47.177m
2GroßbritannienSam Bird+0.461s
3NeuseelandMitch Evans+0.751s
4NiederlandeRobin Frijns+1.034s
5SchweizSebastien Buemi+3.142s
6DeutschlandRené Rast+3.534s
7DeutschlandPascal Wehrlein+3.918s
8GroßbritannienAlex Lynn+5.720s
9DeutschlandMaximilian Günther+18.296s
10NeuseelandNick Cassidy+18.763s