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"Es geht nur darum, ob ein Spieler seine Leistung bringt"

Watschn für Brandt und Co.? Zorc rechtfertigt Knauff-Einsatz

08.04.2021 11:39
Ansgar Knauff (l.) begann für den BVB gegen Manchester City
© Nick Potts via www.imago-images.de
Ansgar Knauff (l.) begann für den BVB gegen Manchester City

Stars wie Julian Brandt oder Thorgan Hazard nur auf der Bank, dafür der 19-jährige Ansgar Knauff in der Startelf: Trainer Edin Terzic überraschte mit seiner Aufstellung im Champions-League-Spiel bei Manchester City (1:2). Sportdirektor Michael Zorc steht voll hinter der Entscheidung des BVB-Coaches.

Drei Kurzeinsätze für die BVB-Profis hatte Ansgar Knauff vor seinem großen Auftritt in der Königsklasse bei Manchester City erst auf dem Buckel.

Dass Edin Terzic dem erst 19 Jahre alten Flügelstürmer aus dem eigenen Nachwuchs im Etihad Stadium dennoch von Beginn an das Vertrauen schenkte, überraschte viele Beobachter - zumal mit Julian Brandt sowie Thorgan Hazard, die letztlich beide über die gesamten 90 Minuten auf der Bank schmorten, noch deutlich namhaftere Alternativen für Knauffs Position im BVB-Kader standen.

Die Prominenz des kickenden Personals spielte laut Sportdirektor Michael Zorc keinerlei Rolle bei Terzics Entscheidung. "Es geht nur darum, ob ein Spieler seine Leistung bringt oder nicht. Deshalb hat Ansgar Knauff gespielt", sagte Zorc den "Ruhr Nachrichten" - eine gut wahrnehmbare Spitze gegen Brandt und Hazard, die zuletzt im Formtief steckten.

BVB: Michael Zorc lobt Ansgar Knauff - und Edin Terzic

Mit Knauffs Leistung bei einem ersten Profi-Einsatz von Beginn an zeigte sich Zorc zufrieden: "Der Plan war, Ansgars Schnelligkeit zu nutzen, um so das weit aufrückende City zu kontern. Das hat nicht immer geklappt, aber er hat gute Ansätze gezeigt und seine Aufstellung gerechtfertigt."

Er finde es überdies "gut, dass Edin Terzic seine Ideen umsetzt", lobte der BVB-Manager.

Positiv sieht Zorc auch die deutliche Leistungssteigerung der gesamten BVB-Mannschaft gegen City, das als haushoher Favorit in die Champions-League-Duelle gegangen war. "Mir hat es gefallen, dass wir uns in Bälle geworfen, defensiv konzentriert gearbeitet haben. Und wir haben weniger Fehler gemacht als zuletzt. Das wollen wir immer so sehen wie in Manchester", so der Dortmunder Sportdirektor.

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