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Marktwert von rund 30 Millionen Euro

Chance für den BVB? Florenz-Star wohl wechselwillig

08.04.2021 10:46
Nikola Milenkovic wird auch beim BVB gehandelt
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Nikola Milenkovic wird auch beim BVB gehandelt

Für die kommende Saison schaut sich Borussia Dortmund wohl nach Verstärkung für die Innenverteidigung um. Nikola Milenkovic vom italienischen Erstligisten AC Florenz soll ins Visier des BVB geraten sein. Und offenbar ist der Serbe zu haben.

39 Gegentreffer kassierte der BVB in den 27 Bundesligaspielen der laufenden Saison bereits - ein allenfalls mittelmäßiger Wert. Kein Team aus dem oberen Tabellendrittel war defensiv anfälliger als die traditionell eher offensivstarke Borussia.

Kein Wunder also, dass sich die BVB-Verantwortlichen nach neuen Spielern umsehen, deren Hauptaufgabe das Torverhindern ist. Zahlreiche Namen werden in Dortmund bereits gehandelt, darunter neben Maxence Lacroix (VfL Wolfsburg) und Felix Uduokhai (FC Augsburg) auch Nikola Milenkovic. Den serbischen 1,95-Meter-Hünen brachte "Sky" vor nicht allzu langer Zeit beim BVB ins Gespräch.

Glaubt man einem aktuellen Medienbericht aus Italien, könnte die Personalie nun sehr bald Fahrt aufnehmen.

Wie die "Gazzetta dello Sport" nämlich berichtet, hat sich Milenkovic nach einer längeren Bedenkzeit inzwischen gegen eine Verlängerung bei der Fiorentina entschieden. Nach fünf Jahren in der Toskana wolle der 23-Jährige den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, heißt es. 

BVB: Große Konkurrenz bei Nikola Milenkovic

Florenz steht nun unter Zugzwang. Milenkovics Vertrag läuft 2022 aus. Nur noch im kommenden Sommer wäre mit dem Rechtsfuß also noch Kasse zu machen. 

Ganz günstig werden dürfte Milenkovic für potenzielle Interessenten allerdings nicht. Aktuell wird sein Marktwert auf rund 30 Millionen Euro taxiert. Zudem könnten die neben dem BVB angeblich ebenfalls an ihm interessierten Top-Klubs aus England und Spanien sowie die Mailänder Vereine AC und Inter den Preis in die Höhe treiben.

Für die Dortmunder sind große Sprünge auf dem Transfermarkt zur kommenden Spielzeit eigentlich nicht drin. Zu groß sind die finanziellen Einbußen durch die Corona-Krise. Dazu kommt, dass der BVB aller Voraussicht nach die Champions League verpasst, weswegen ihm weitere Millionen durch die Lappen gehen.

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