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Zwei CL-Spiele binnen 24 Stunden für Flensburg

06.04.2021 12:40
Terminhatz für die SG Flensburg-Handewitt
© Christian Schroedter via www.imago-images.de
Terminhatz für die SG Flensburg-Handewitt

Die Terminhatz der Handball-Topklubs geht in der Champions League weiter: Coronabedingt muss Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt zwei Achtelfinalspiele binnen 24 Stunden bestreiten.

Noch enger takten geht nicht: Wegen extremer Terminnot muss Bundesliga-Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Champions-League seine beiden Achtelfinalspiele binnen 24 Stunden durchpeitschen. Am Mittwoch (20:45 Uhr) und am Donnerstag (18:45 Uhr) geht es in der Flens-Arena gegen RK Zagreb.

Was extrem anstrengend klingt, ist für Trainer Maik Machulla aber gar nicht das ganz große Problem. "Wir spielen beide Spiele in Flensburg und ersparen uns die Reisestrapazen. Das ist es eigentlich, was die Spieler fast mehr ermüdet als die Spiele selbst", sagte der 44-Jährige.

Nötig geworden war diese ungewöhnliche Konstellation durch zwei positiv getestete Spieler bei den Kroaten in der vergangenen Woche. Sportlich gesehen gehen die Flensburger mit Rückenwind in die beiden Partien, nachdem am Ostersonntag in der Bundesliga ein wichtiger 32:29-Sieg bei Verfolger SC Magdeburg gelang.

"Freuen wir uns auf die beiden Spiele"

"Wir haben ja in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, dass wir mit solchen unvorhergesehenen Situationen sehr gut umgehen können. Daher freuen wir uns auf die beiden Spiele, denn Champions League ist immer etwas ganz Besonderes", sagte der Coach zuversichtlich.

Mit Optimismus darf auch Flensburgs Erzrivale THW Kiel seinem planmäßig angesetzten Rückspiel am Mittwoch (18:45 Uhr) gegen Pick Szeged entgegensehen. Denn in der vergangenen Woche hatte der deutsche Rekordmeister beim ungarischen Vize-Meister mit 33:28 gewonnen, es war der erste THW-Sieg in Szeged bei einem K.o.-Spiel der Königsklasse überhaupt.

Und doch wollen und müssen die Spieler des deutschen Meisters 60 Minuten lang in der Halle an der Ostsee fokussiert bleiben. "Fünf Tore sind nichts im Handball", warnte Mannschaftskapitän Domagoj Duvnjak. Auch Nationalspieler Patrick Wienczek will von einer Vorentscheidung nichts wissen: "Es ist immer noch Spannung drin, es kann immer noch alles passieren."

Daher kommt es auch THW-Trainer Filip Jicha sehr gelegen, dass Hendrik Pekeler, der zuletzt an einer Stauchung im Sprunggelenk laborierte, zur Verstärkung der Abwehrreihe wieder zu Verfügung stehen dürfte. Bei einem Weiterkommen träfen die Zebras in der Runde der letzten Acht auf Paris Saint-Germain HB.

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