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Brasilianer kehrt in seine Heimat zurück

Neuer Klub für Rafinha - Bayern-Profi im Anflug?

29.03.2021 09:09
Rafinha feierte mit dem FC Bayern zahlreiche Erfolge
© imago images
Rafinha feierte mit dem FC Bayern zahlreiche Erfolge

Der brasilianische Erstligist Grêmio Porto Alegre hat seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison bestätigt. Der wegen seiner Stationen beim FC Schalke 04 und dem FC Bayern bekannte Rafinha heuert wieder in seinem Geburtsland an.

Nach seinem vorzeitigen Aus bei Olympiakos Piräus hat Rafinha einen neuen Klub gefunden. Der inzwischen 35 Jahre alte Außenverteidiger unterzeichnete bei Grêmio Porto Alegre einen Einjahresvertrag. Das bestätigte der brasilianische Erstligist in einem offiziellen Statement.

"Gute Nacht, Leute. Vielen Dank für die Begrüßung, aber wir werden noch ein wenig warten", sagte Rafinha noch wenige Stunden zuvor, als er um 21:30 Uhr Ortszeit die Lobby des Flughafens Salgado Filho betrat.

In Brasilien machen derweil schon länger Gerüchte um eine Rückkehr von Douglas Costa die Runde, dem einst in der Grêmio-Nachwuchsschmiede das Fußballer-Einmaleins beigebracht wurde.

Ob er sich nun dafür einsetzen werde, dass der bedingt überzeugende Leihspieler des FC Bayern nach Hause komme, wurde Rafinha bei seiner Ankunft gefragt. Erschöpft von der langen Reise beließ es der Routinier bei einem Lächeln. Den Landsmännern wird eine sehr freundschaftliche Beziehung nachgesagt.

Triplesieger mit dem FC Bayern 2012/13

In der Bundesliga-Gemeinde ist Rafinha wegen seiner Engagements beim FC Schalke 04 und dem FC Bayern noch bestens bekannt. Für die Knappen absolvierte er zwischen 2005 und 2011 insgesamt 198 Pflichtspiele, mit den Bayern wurde er unter anderem siebenmal Deutscher Meister und holte 2012/13 das Triple.

Für Rafinha ist es bereits die zweite und sehr wahrscheinlich auch letzte Rückkehr nach Brasilien. Nach seiner Bayern-Zeit verhalf er Flamengo zum Gewinn der Meisterschaft und der Copa Libertadores.

Vor wenigen Wochen rankten sich übrigens Mutmaßungen um eine Rückkehr zum FC Schalke 04, der unmittelbar vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga steht. Tatsächliches Interesse hatten die Knappen aber nicht, wie Kevin Kuranyi später den "Ruhr Nachrichten" bestätigte. "Es ging zunächst einmal darum, ob Schalke überhaupt Interesse hat. Das war nicht der Fall."

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