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Deutsche Skispringerinnen mit historisch schwacher Saison

28.03.2021 10:42
Katharina Althaus war als Zehnte beste Deutsche
© AFP/SID/CHRISTOF STACHE
Katharina Althaus war als Zehnte beste Deutsche

Die deutschen Skispringerinnen um die Olympiazweite Katharina Althaus sind erstmals seit fünf Jahren einen ganzen Winter lang ohne Podestplatz in einem Einzel-Wettbewerb geblieben.

Auch beim Abschluss des Weltcup-Finales im russischen Tschaikowski verfehlte Althaus am Sonntag mit Platz zehn auf der Großschanze als beste Springerin im Team des scheidenden Bundestrainers Andreas Bauer das Podium deutlich.

Die Österreicherin Marita Kramer (146,5 m) unterstrich ihre Topform mit dem vierten Sieg in Serie und gewann die mit 25.000 Schweizer Franken (22.500 Euro) dotierte Blue Bird Tour. Das letzte Springen der Saison hatte wegen des starken Windes nach einem Durchgang abgebrochen werden müssen.

Die Slowenin Nika Kriznar (131,5 m) sicherte sich als Dritte den Gesamtweltcup knapp vor der Japanerin Sara Takanashi (126,0 m), die als Siebte die große Kristallkugel noch aus der Hand gab.

Mixed-Weltmeisterin Anna Rupprecht landete auf Rang zwölf, Juliane Seyfarth als 17. und Luisa Görlich als 20. zeigten zum Abschluss solide Sprünge.

Im Teamwettbewerb, der aufgrund des starken Windes von Samstag auf Sonntag verschoben wurde, war das DSV-Team zuvor nach einem gewerteten Durchgang auf Platz drei gelandet. Althaus, Seyfarth, Görlich und Rupprecht mussten sich mit 336,5 Punkten nur den siegreichen Österreicherinnen (373,7) und Slowenien (348,5) geschlagen geben.

Seit der Einführung des Weltcups zur Saison 2011/12 waren die deutschen Frauen bislang nur einmal (2015/16) ohne Podestplatzierung in den Einzelspringen geblieben.