Anzeige

Joshua vs. Fury: Auch Deontay Wilder kassiert Millionen

23.03.2021 11:43
Auch Deontay Wilder kassiert durch den Mega-Fight ab
© Larry Burton via www.imago-images.de
Auch Deontay Wilder kassiert durch den Mega-Fight ab

Der Mega-Fight zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury ist nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus finanzieller Perspektive für beide Boxer außerordentlich reizvoll. Und es gibt noch einen Schwergewichtler, dem der Kampf die Taschen voll macht: Deontay Wilder. 

Der WM-Kampf zwischen Anthony Joshua und Tyson Fury rückt näher. Und mit ihm auch der bisher größte Zahltag in der Laufbahnen der beiden Schwergewichtler. 100 Millionen Pfund (ca. 116 Mio. Euro) sollen beide Kämpfer allein für das erste Duell kassieren - pro Kopf, versteht sich. Bei einem Rückkampf soll die Börse sogar noch üppiger ausfallen. 

Es sind Summen, von denen andere Top-Stars der Szene nur träumen können. Zu ihnen gehört auch Deontay Wilder, von 2015 bis 2020 Titelträger der WBC. Der US-Amerikaner galt jahrelang als der Schwergewichtler mit der gefährlichsten Rechten. 41 Karriere-Knockouts kommen schließlich nicht von ungefähr. 

Mittlerweile ist der "Bronze Bomber" aber längst entthront. Im Februar 2020 wurde er von Tyson Fury brutal ausgeboxt und auf die Bretter geschickt, nachdem es im ersten Duell der beiden Exzentriker noch ein (umstrittenes) Unentschieden gegeben hatte. Ein dritter Kampf war eigentlich vertraglich festgelegt, die Corona-Pandemie durchkreuzte die Pläne jedoch. 

"Deontay ist bezahlt worden, um aus dem Weg zu gehen"

Fury weigerte sich, ein weiteres Mal gegen Wilder anzutreten und argumentierte, die vertraglich vereinbarte Frist für einen dritten Kampf sei längst abgelaufen. Wilder wiederum bestand zunächst auf einen weiteren Rückkampf. Es drohte eine zähe Auseinandersetzung am "grünen Tisch". Letztlich machte Wilder aber einen Rückzieher und verzichtete auf seine Chance, den WBC-Titel zurückzuerobern. Dadurch wurde der Weg für den großen Vereinigungskampf aller wichtigen Titel zwischen Joshua und Fury frei. 

Max Kellerman, seit Jahren angesehener Insider und "ESPN"-Analyst, glaubt zu wissen, warum Wilder einen Rückzieher machte. Demnach lässt sich der US-Amerikaner seinen Verzicht im wahrsten Sinne des Wortes vergolden.

"Deontay Wilder ist bezahlt worden, um aus dem Weg zu gehen. Und wenn du der Nächste in der Reihe bist und aus dem Weg gehst, dann reden wir hier nicht von ein paar Hunderttausend. Es geht um fünf bis zehn Millionen Dollar. Deontay bekommt dieses Geld also fürs Warten", sprach Kellerman von einem großen Zahltag für den "Bronze Bomber".

Am Ende dürften sich die Entscheidungen der Beteiligten für alle Seiten auszahlen. Joshua und Fury kämpfen für einen dreistelligen Millionenbetrag um die unumstrittene Schwergewichts-Krone, Wilder kassiert eine Millionensumme fürs Zusehen - und hat danach die Chance, den Sieger herauszufordern. 

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige