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Schwanitz sieht Olympia kritisch

18.03.2021 11:59
Christina Schwanitz hat an der Hallen-EM in Torun teilgenommen
© dpa
Christina Schwanitz hat an der Hallen-EM in Torun teilgenommen

Kugelstoß-Ass Christina Schwanitz ist wenig überrascht von den positiven Corona-Fällen nach der Hallen-Leichtathletik-EM in Polen.

"Corona ist halt eine heimtückische Krankheit", sagte die 35-Jährige vom LV 90 Erzgebirge der "Deutschen Presse-Agentur". "Ich bin nicht überrascht. Man kann sich das überall einfangen, selbst am Eingang zum Testzentrum vor einer Halle."

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte am Vortag bekanntgegeben, dass es in seinem Team nach der Rückkehr von den Titelkämpfen am ersten März-Wochenende in Torun sieben Corona-Fälle gegeben habe. Auch andere europäische Nationen hätten von positiven Corona-Testergebnissen einiger Athleten nach der EM berichtet, hieß es. Nach Medienberichten gab es in Großbritannien neun solcher Fälle.

Auch das Leben in der Blase in einem Trainingslager sei "ein ganz schmaler Grat", so die EM-Bronzemedaillengewinnerin Schwanitz. Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio würden sich auch viele Sportler fragen: "Was ist, wenn das einer in die Bubble rein trägt?".