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Schicksalsspiel gegen den FC Schalke 04?

Matthäus: Rose-Rauswurf in Gladbach sicher, wenn ...

16.03.2021 09:21

Seit der offiziellen Bestätigung seines BVB-Wechsels steckt Marco Rose mit Borussia Mönchengladbach in der Krise. Die Bundesligapartie beim FC Schalke 04 am Samstag (18:30 Uhr) wird für den umstrittenen Gladbach-Coach zum Schicksalsspiel, glaubt Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus.

Sechs Pflichtspiele in Folge verlor Marco Rose in seiner Funktion als Gladbach-Übungsleiter, seit die Klubs und der vormalige Erfolgstrainer seinen Wechsel zum BVB im kommenden Sommer am 15. Februar verkündeten - darunter war auch, besonders bitter für alle Fans der Borussia vom Niederrhein, das Pokal-Aus gegen Dortmund.

Sollte Rose auch das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Manchester City am Dienstag verlieren, droht am Wochenende im Duell mit Schalke 04 sogar ein Negativ-Rekord: Acht Pflichtspiel-Pleiten in Folge hatte erst ein Trainer in der Borussen-Historie zu verantworten: Wolf Werner 1989, der seinerzeit beurlaubt wurde.

Unabhängig vom Ausgang des sportlich nach dem 0:2 im Hinspiel nahezu bedeutungslosen City-Spiels, könnte die Auswärtspartie gegen das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht über Roses persönliche Zukunft in Gladbach entscheiden.

Beendet der FC Schalke 04 die "Rose-Reise" in Gladbach?

Bei einer Niederlage "dürfe die Rose-Reise bei Gladbach beendet sein", prophezeite Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus in seiner "Sky"-Kolumne.

Den bisherigen Umgang des zukünftigen BVB-Trainers und von Gladbachs Sportdirektor Max Eberl mit der schwierigen Situation nannte Matthäus zwar "vorbildlich". Doch auch Eberl, auf dessen Wort eigentlich "zu tausend Prozent" Verlass sei, könne Rose im Falle einer weiteren Pleite auf Schalke "nicht mehr halten".

Matthäus führte aus: "Gegen Dortmund und City kann man natürlich verlieren. Aber gegen Mainz, Köln, in Augsburg und womöglich noch auf Schalke wäre einer zu viel."

Rose bleibe auch im Falle einer Niederlage in Gelsenkirchen grundsätzlich ein guter Trainer. "Aber für mich nicht mehr am Niederrhein", so Matthäus.

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