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"Fury ist ein sehr vielseitiger Boxer"

Joshua-Trainer spricht über Mega-Fight gegen Tyson Fury

16.03.2021 08:42
Anthony Joshua bekommt Tyson Fury vor die Fäuste
© Valery Sharifulin via www.imago-images.de
Anthony Joshua bekommt Tyson Fury vor die Fäuste

Die Box-Welt bekommt ihren Mega-Kampf. Noch in diesem Jahr werden die beiden Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua und Tyson Fury zwei Mal aufeinandertreffen. Einer von Joshuas Trainern hat sich bereits zum Duell der beiden Ausnahme-Könner geäußert. 

Das Wann und Wo ist noch nicht genau definiert, dass Anthony Joshua und Tyson Fury im Jahr 2021 zwei Mal gemeinsam im Ring stehen werden, steht seit dieser Woche aber fest. Joshua-Berater Eddie Hearn bestätigte am Montag die Einigung und berichtete von bereits unterschriebenen Verträgen

Auch die Wettmärkte laufen schon heiß und verzeichnen Umsätze in Millionenhöhe. Stand heute geht Fury als leichter Favorit in das Duell mit seinem Landsmann. Ein Trend, der sich bis zum ersten Kampf aber noch umkehren kann.

Warum Fury von vielen als Favorit gesehen wird, erklärt Joby Clayton, einer der Trainer Joshuas, mit der Unberechenbarkeit des WBC-Champions. "Fury ist ein sehr vielseitiger Boxer, deswegen muss ich mich auf das konzentrieren, was AJ zu bieten", sagte Clayton gegenüber "Sky Sports", dass es schwierig sei, sich auf einen Kämpfer wie Fury vorzubereiten. 

Joshua soll Nebengeräusche ausblenden

Er wolle sich mit seinem Team jetzt zunächst auf die Basics konzentrieren. "Dafür ist es nie zu früh. Wir legen die Grundlagen in der Vorbereitung auf das Camp. [...] Das Wichtigste ist, dass sich AJ auf sich selbst konzentriert", fordert Clayton von seinem Schützling das Ausblenden der Nebengeräusche, die in den kommenden Tagen und Wochen sicher noch zunehmen werden. 

Dass es Joshua vor dem Kampf womöglich schleifen lassen könnte, glaubt Clayton nicht. "Coaches müssen Boxer dazu bringen, zu trainieren. Aber sie müssen Champions dazu bringen, auch mal eine Pause zu machen. Wir müssen sicherstellen, dass AJ seine Pausen einlegt, weil er so sehr bei der Sache ist", versicherte der Trainer.