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Dann macht ein Festhalten "keinen Sinn" mehr

Schalke kann Rose-Aus besiegeln - Interner Nachfolger?

15.03.2021 08:56

Obwohl Max Eberl trotz der sportlichen Krise noch immer an Marco Rose festhält, verdichten sich die Anzeichen, dass Borussia Mönchengladbach eine sofortige Trennung in Betracht zieht. Für diesen Fall gehen die Überlegungen im Zuge der Rose-Nachfolge wohl eher in Richtung interne Lösung.

Schon beinahe mantraartig ist Max Eberl in den letzten Tagen unterwegs. In jedem Interview, in dem er zur Situation um Marco Rose befragt wurde, sprach er dem Trainer von Borussia Mönchengladbach vollste Rückendeckung aus. Zum Beispiel im "Aktuellen Sportstudio" des "ZDF".

"Ich wüsste heute nicht, was nicht dazu führen würde, dass er nicht bis zum 30. Juni bei uns Trainer ist", gab Gladbachs Sportdirektor in der Causa Rose bekannt. Klar ist aber auch Eberl, dass er bei weiteren Misserfolgen keine Argumente mehr für eine Weiterbeschäftigung findet - dafür lassen sich schon jetzt kaum mehr welche finden.

Entscheidend in dieser heiklen Personalfrage wird wohl das kommende Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 (Samstag, 18:30 Uhr) sein. Sollten die Borussen auch ihre fünfte Partie hintereinander verlieren - und das auch noch bei einem designierten Absteiger - würde ein Festhalten an Rose laut "kicker" "keinen Sinn" ergeben.

Heiko Vogel könnte Gladbach interimistisch übernehmen

Im Fall der Fälle zielen Eberl und Co. eher auf eine interne Lösung ab. Laut dem Sportfachmagazin wäre eine Zwischenlösung mit U23-Trainer Heiko Vogel möglich. Der 45-Jährige verfügt aus seiner Zeit beim FC Basel über internationale Erfahrung, mit den Bebbi wurde er 2012 Schweizer Meister und spielte mit ihnen Champions League sowie Europa League.

Wer zur kommenden Saison, wenn Rose Gladbach zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund verlassen wird, übernimmt, ist hingegen noch nicht vollends geklärt. Eberl sieht sich "nach vielen guten Gesprächen" allerdings "auf der Zielgeraden".

Die Namen Jesse Marsch (RB Salzburg), Gerardo Seoane (Young Boys Bern), Florian Kohfeldt (Werder Bremen) und Ralf Rangnick (vereinslos) wabern durch die Gerüchteküche. Zu Oliver Glasner, der den VfL Wolfsburg mittels Ausstiegsklausel verlassen kann, gab es laut Eberl bisher keinen Kontakt.

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