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WRC mit Rally1-Autos: FIA präsentiert Rallye-Pyramide

05.03.2021 20:59
Der Rallyesport folgt künftig einer Systematik - erst sportlich, bald technisch
© MST
Der Rallyesport folgt künftig einer Systematik - erst sportlich, bald technisch

Anlässlich der Sitzung des FIA-Weltrats am Freitag wurde der sportliche Rahmen für die Zukunft des internationalen Rallyesports ab dem Jahr 2022 definiert. Zu diesem Zweck hat man eine sogenannte Rallye-Pyramide entworfen, auf deren Stufen die Bezeichnungen für die Autos angeglichen werden an die Bezeichnungen für die Klassen, in denen sie antreten dürfen.

An der Spitze steht die WRC, in der ab 2022 mit sogenannten Rally1-Autos (Nachfolger der aktuellen World Rally Cars) gefahren wird. Die zweite Stufe bilden die WRC2 auf internationalem Sektor und parallel dazu auf europäischem Sektor die Rallye-Europameisterschaft (ERC). Auf dieser Stufe werden Rally2-Autos gefahren. Fortgesetzt wird die Pyramide mit Stufen für Rally3- und Rally4-Autos.

Ab der Rally2-Stufe gibt es (mit Ausnahme der ERC) jeweils eine eigene Juniorenwertung, wobei je nach Stufe ein unterschiedliches Alterslimit für die Fahrer gilt. Neben dem jeweiligen Alterslimit gibt es für die Juniorenwertungen außerdem die Vorgabe, dass keine ehemaligen Champions startberechtigt sind. So will man den Nachwuchs gezielt nach oben bringen.

Im nächsten Schritt soll die neue Pyramidenstruktur vom Sportlichen Reglement auf das Technische Reglement übertragen werden. Wie genau die Spezifikationen für die Autos der Klassen Rally1, Rally2, Rally3 und Rall4 ab 2022 aussehen werden, will die FIA zu gegebener Zeit bekanntgeben.