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Keine Podestplätze für den DSV

Deutscher Biathlon-Nachwuchs enttäuscht bei der WM

04.03.2021 16:51
Der deutsche Biathlon-Nachwuchs hatte bei dem WM kein ruhiges Händchen
© Eibner-Pressefoto/EXPA/Huter via www.imago-images.
Der deutsche Biathlon-Nachwuchs hatte bei dem WM kein ruhiges Händchen

Die deutschen Nachwuchs-Stars haben bei der Biathlon-Junioren-WM in Obertilliach einen schwarzen Tag erwischt und die Podestplätze in den Verfolgungsrennen klar verpasst. 

Einzig Selina Grotian (Jugend), Benjamin Menz (Jugend) und Danilo Riethmüller (Junioren) schafften in den vier Verfolgungsrennen am Mittwoch den Sprung in die Top 10.

Grotian (drei Fehler) bestätigte ihre starken Leistungen der letzten Tage mit dem achten Rang, Menz (vier Fehler) landete am Ende auf dem gleichen Platz und fuhr damit nach Rang fünf im Einzel sein zweites Top-Ten-Resultat bei der WM ein. Riethmüller (zwei Fehler) zeigte seine bislang beste Leistung bei den diesjährigen Titelkämpfen und wurde Neunter. 

Deutscher Nachwuchs patzt am Schießstand

Nichts zu holen gab es diesmal für Einzel-Weltmeister Philipp Lipowitz (Junioren), der sich mit fünf Fehlern im Stehendanschlag aus dem Rennen um die Medaillen schoss und auf Platz 13 landete. Ähnlich erging es Simon Kaiser (Junioren), der sich nach sechs Schießfehlern mit Rang 26 zufrieden geben musste.

Franz Schaser (Jugend) verpasste nach vier Strafrunden die Top Ten als Elfter nur knapp, Moritz Seeber (Jugend) leistete sich zwar nur drei Fehler, konnte läuferisch aber nicht mit der Spitze mithalten und landete in der Endabrechnung auf Platz 17. Arved Kühnisch (Jugend) erwischte einen rabenschwarzen Tag am Schießstand und wurde nach sieben Strafrunden nur 39. 

DSV-Mädels laufen hinterher

Ähnlich schlecht lief es auch für die vier deutschen Starterinnen im Juniorinnen-Rennen. Lisa Maria Spark (32. Platz/vier Fehler), Franziska Pfnür (33. Platz/vier Fehler), Mareike Braun (35. Platz/sechs Fehler) und Sabrina Braun (41. Platz/drei Fehler) fehlten am Ende rund zwei Minuten bis zur Top Ten. 

Im Verfolger der Jugend-Klasse durften sich die deutschen Trainer derweil über ein starkes Mannschaftsresultat freuen. Neben Grotians achtem Platz wussten auch Nathalie Horstmann (11. Platz/drei Fehler), Johanna Puff (12. Platz/zwei Fehler) und Lea Zimmermann (27. Platz/fünf Fehler) zu überzeugen. 

Die Titelkämpfe in Obertiiliach biegen in den kommenden Tagen auf die Zielgerade ein. Am Freitag und Samstag stehen traditionell die vier Staffeln zum WM-Abschluss auf dem Programm. Vier Rennen vor dem Ende steht der DSV weiterhin bei zwei Medaillen. Weniger Edelmetall gab es für den erfolgsverwöhnten Skiverband in den letzten 20 Jahren nur ein einziges Mal.