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"Es war ein super Rennen"

Biathlon-Drama: 1,8 Sekunden fehlen Kaiser zu WM-Bronze

03.03.2021 10:19
Lipowitz und seine Teamkollegen verpassten das Podest bei der WM knapp
© Harald Deubert via www.imago-images.de
Lipowitz und seine Teamkollegen verpassten das Podest bei der WM knapp

Starker Auftritt der deutschen Biathlon-Junioren bei der Weltmeisterschaft im österreichischen Obertilliach: Im Sprint über 10 km verpasste Simon Kaiser das Podest nur um wenige Sekunden. Einzel-Weltmeister Philipp Lipowitz überzeugte erneut mit einer Top-Platzierung.

20 Schuss, 20 Treffer, ein vierter und ein sechster Platz: Simon Kaiser und Philipp Lipowitz haben bei der Junioren-Biathlon-WM für den nächsten deutschen Lichtblick gesorgt und das Podest nur knapp verpasst.

Kaiser fehlten am Ende lediglich 1,8 Sekunden auf den Drittplatzierten Mikhail Pervushin aus Russland und sieben Sekunden auf Silbermedaillengewinner Mikulas Karlik aus Tschechien. Lipowitz verpasste das Treppchen um 13 Sekunden. Gold ging an den Franzosen Emilien Claude.

"Es war ein super Rennen"

"Ich glaube, dass ich die Zeit am Schießstand verloren habe. Das ist schade. Ich bin grundsätzlich ein langsamerer Schütze und wollte die Null bringen", sagte Kaiser nach seinem starken, aber undankbaren vierten Platz.

Einzel-Weltmeister Lipowitz fasste sein Rennen wie folgt zusammen: "Am Schießstand bin ich gut durchgekommen, habe aber nicht ganz so zügig geschossen wie beim Einzel. Läuferisch war ich heute nicht ganz so frisch. Ich kann zufrieden sein, es war ein super Rennen."

Danilo Riethmüller als 19. (+1:22 Min./drei Fehler) und Darius Philipp Lodl als 85. (+4:17 Min./zwei Fehler) komplettierten das deutsche Abschneiden bei den Junioren. 

Nicht ganz so erfolgreich lief der Sprint für die deutschen Juniorinnen. Mareike Braun beendete das Rennen als beste DSV-Starterin auf Platz 19. Zu Siegerin Amy Baserga (Schweiz) fehlten ihr am Ende 1:27 Minuten. 

Franziska Pfnür (+1:38 Min./zwei Fehler) kam als 22. ins Ziel, Lisa Maria Spark (+2:17 Min./ein Fehler) als 41. und Sabrina Braun (+2:25 Min./drei Fehler) als 43.