Anzeige
Nächste Sendung auf NITRO und TVNOW

Hohe Ausstiegsklausel im neuen Vertrag des Chefcoaches

Matarazzo und Mislintat: VfB klärt wichtigste Fragen

03.03.2021 09:44
Matarazzo und Mislintat stehen für den Aufschwung des VfB
© Frank Hoermann/SVEN SIMON via www.imago-images.de
Matarazzo und Mislintat stehen für den Aufschwung des VfB

Ungeachtet der seit Monaten anhaltenden Führungskrise beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart läuft es in sportlicher Hinsicht weiterhin absolut zufriedenstellend für die Schwaben. 

Der Aufsteiger spielt eine beachtliche Saison, hat sich der letzten Abstiegssorgen spätestens seit den jüngsten Siegen gegen den 1. FC Köln (1:0) und den FC Schalke (5:1) komplett entledigt. Ein einstelliger Tabellenplatz ist für den Liga-Zehnten zum Greifen nah, realistisch gesehen scheint bis Platz sieben alles möglich zu sein.

Die größten Anteile am sportlichen Aufschwung der Stuttgarter haben wohl Sportdirektor Sven Mislintat und Cheftrainer Pellegrino Matarazzo. Das Erfolgsduo formte aus dem Zweitligisten in weniger als zwei Jahren einen stabilen Bundesligisten, der in 2020/2021 besonders offensiv mit tollen Leistungen überzeugte und beispielsweise mehr Tore als der Tabellenzweite RB Leipzig geschossen hat. 

Logisch, dass die Klubführung beide Protagonisten weiterhin an sich binden will. Bei Matarazzo hat es schon mal geklappt der vorzeitigen Vertragsverlängerung. Der 43-Jährige hat bis 2024 im Ländle unterschrieben. Wie die "Sport Bild" jüngst vermeldete, ist im Vertragswerk allerdings eine Ausstiegsklausel verankert, die 4,5 Millionen Euro hoch sein soll. 

Der VfB Stuttgart plane zumindest in der kommenden Spielzeit fest mit dem Coach, der mit seiner Mannschaft das drittbeste Auswärtsteam der Bundesliga stellt. 

Mislintat-Rückkehr zum BVB wohl vorerst vom Tisch

Sportdirektor Mislintat ist derweil noch bis 2023 an den Verein gebunden. Zuletzt brodelte die Gerüchteküche immer heißer, was eine mögliche Rückkehr zu seinem Heimatverein Borussia Dortmund angeht. Zwar soll auch der frühere BVB-Chefscout eine Ausstiegsklausel in seinem laufenden Vertrag haben und in mehr oder minder regelmäßigen Kontakt mit dem Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stehen. 

Laut "Sport Bild" sei eine Rückkehr ins östliche Ruhrgebiet aktuell aber kein Thema mehr für den 48-Jährigen, der sich bei den Stuttgartern sehr wohl fühlt und sich mit klugen Transferentscheidungen bereits sehr verdient um den Verein gemacht hat. 

Der BVB selbst hatte zuletzt ohnehin öffentlich bestätigt, den Posten des 2022 scheidenden Sportdirektors Michael Zorc mit Sebastian Kehl besetzen zu wollen. "Die Entscheidung ist für mich ja keine Überraschung. [...] Er bringt sehr viel mit, um diese Position auszufüllen", meinte Zorc zu Beginn der Woche über seinen Nachfolger, der seit eineinhalb Jahren als Leiter der BVB-Lizenzspielerabteilungen erste Management-Erfahrungen sammelt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Bundesliga Bundesliga
Anzeige

28. Spieltag

Spielplan
Tabelle

Torjäger 2020/2021

Anzeige