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Dárdai outet sich als Bobic-Fan: "Wer weiß, was passiert"

02.03.2021 17:25
Würde sich über Unterstützung von Fredi Bobic freuen: Pál Dárdai
© Darius Simka via www.imago-images.de
Würde sich über Unterstützung von Fredi Bobic freuen: Pál Dárdai

Hertha-Trainer Pál Dárdai will sich an Spekulationen über ein mögliches Engagement von Fredi Bobic als neuem Manager beim Berliner Fußball-Bundesligisten nicht beteiligen.

Eine Rückkehr des Frankfurter Sportvorstandes in die Hauptstadt würde er aber dennoch sicherlich begrüßen.

"Ich bin ein Fredi-Fan. Er ist ein guter Junge, ein ehrlicher Junge, ein richtig guter Mensch. Er will immer gewinnen, aber das ist nicht meine Sache darüber zu reden, ob er zur Hertha kommt oder nicht. Da gibt es die Führung", sagte Dárdai bei einer digitalen Medienrunde.

Bobic hat Medienberichten zufolge seinen Abschied bei Eintracht Frankfurt trotz eines Vertrages bis 2023 verkündet. In Berlin gilt er als Wunschkandidat für die Nachfolge von Sport-Geschäftsführer Michael Preetz, der im Januar gehen musste.

"Er hat seinen Namen, den hat er sich erarbeitet, den hat er nicht geschenkt bekommen, das schätze ich an ihm sehr. Wer weiß, was passiert", sagte Dárdai über seinen ehemaligen Berliner Teamkollegen.

Dárdai deutete zudem an, dass er möglicherweise bald nicht mehr Hertha-Cheftrainer sein werde und stattdessen seinen alten Posten in der Jugendabteilung wieder übernimmt.

"Wenn ich zum Nachwuchs zurückgehe und er wird großer Chef bei Hertha, warum nicht, das ist alles schön und gut, er ist ein Kämpfer", betonte der Ungar ohne auf Details seiner Zukunftsplanung einzugehen.

Dárdai hatte Ende Januar die Nachfolge von Trainer Bruno Labbadia bei den abstiegsbedrohten Berlinern übernommen und einen Vertrag bis 2022 unterschrieben.

Khedira-Rückkehr noch nicht absehbar

Derweil hofft Dárdai weiter auf eine baldige Rückkehr von Sami Khedira und der ebenfalls verletzten Offensivspieler Matheus Cunha und Nemanja Radonjic.

"Im nächsten Spiel werden sie sicher nicht spielen. Dann schauen wir weiter. Sami meint, es sieht gut aus. Das ist erstmal positiv", sagte der Coach.

Khedira hatte sich in der Partie am 27. Februar beim VfL Wolfsburg (0:2) eine Muskelverletzung an der linken Wade zugezogen. Matheus Cunha und Radonjic mussten wengen Blessuren am Oberschenkel und an den Adduktoren ausgewechselt werden.

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