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Olympia-Streit: IOC räumt Versehen ein

01.03.2021 16:35
Das IOC hat im Olympia-Streit Fehler eingeräumt
© AFP/SID/
Das IOC hat im Olympia-Streit Fehler eingeräumt

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat im Streit um die geplatzte deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele 2032 einen Fehler eingeräumt, sieht sich aber in seiner grundlegenden Ausrichtung weiterhin im Recht.

Im Februar 2021 habe es kein weiteres Meeting zwischen dem IOC und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegeben, räumte die Ringe-Organisation am Montag auf SID-Anfrage ein. "Das war ein Versehen in unserer ersten Darstellung, die sich auf die Januar-Meetings mit dem DOSB und Herrn Mronz bezog", hieß es. Michael Mronz ist Chef der Rhein-Ruhr-Initiative für Olympia 2032.

Das IOC hatte am vergangenen Mittwoch auf einer Pressekonferenz erklärt, dass der DOSB im Februar mitgeteilt habe, dass er "nicht Teil der weiteren Dialogphase sein wird". Die australische Stadt Brisbane trat stattdessen dem Dialog bei und gilt jetzt als großer Favorit auf die Ausrichtung der Spiele in elf Jahren.

DOSB-Präsident Alfons Hörmann wehrte sich am Montag gegen die Darstellung, sprach von Falschaussagen durch das IOC und erklärte, dass es weder eine Sitzung im Februar 2021 noch eine formale Entscheidung des DOSB für oder gegen einen Eintritt in den entscheidenden Dialog ("Continuous Dialogue") mit dem IOC gegeben habe.

Das IOC verwies aber darauf, dass es im Januar zwei Treffen mit dem DOSB und Mronz gegeben habe. "In diesem Zusammenhang kann das IOC erneut bestätigen, dass der DOSB sich nicht dem 'Continious Dialogue' angeschlossen hat", hieß es in der Mitteilung des IOC.

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