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Zieht sich der Rekordmeister aus dem Poker zurück?

Verwirrung um Bayern-Interesse an Koulibaly

09.03.2021 12:52
Kalidou Koulibaly steht angeblich beim FC Bayern auf dem Zettel
© LiveMedia/Alessio Tarpini / IPA via www.imago-imag
Kalidou Koulibaly steht angeblich beim FC Bayern auf dem Zettel

Der FC Bayern hat nach der Verpflichtung von Dayot Upamecano mit Kalidou Koulibaly angeblich den nächsten Innenverteidiger im Visier. Sollte der deutsche Rekordmeister im Werben tatsächlich ernst machen, würde der Transfer zu einem äußerst kostspieligen Unterfangen mutieren - doch jetzt gibt es Verwirrung um das Interesse des Rekordmeisters.

Zuletzt hatte "Tuttosport" berichtet, dass sich der FC Bayern für Kalidou Koulibaly interessiert. Der 29-Jährige läuft bereits seit 2014 für den SSC Neapel auf und zählt bei den Süditalienern zu den Leistungsträgern.

Die Münchner sollen immerhin stolze 45 Millionen Euro für den Verteidiger bieten, allerdings fordere Neapels Klub-Präsident Aurelio De Laurentiis deutlich mehr. Koulibalys Berater Fali Ramadani, der auch Leroy Sané vertritt, sei bereits über die Nachfrage des FC Bayern informiert, heißt es.

In die Hände spielen könnte den Münchnern jedoch, dass Neapel in der kommenden Saison massiv an Gehältern einsparen muss. Laut der italienischen Zeitung "Il Mattino" gilt Koulibalys daher als Verkaufskandidat.

Konfusion? FC Bayern zieht angeblich zurück

Immerhin gehört der Abwehrspieler mit einem Jahresgehalt von sieben Millionen Euro zu den Top-Verdienern des Klubs. Daher könnten die Bosse das Angebot der Münchner am Ende doch in Betracht ziehen, so das Blatt.

Nun gibt es jedoch Verwirrung um das Interesse des deutschen Rekordmeisters an Koulibaly. Wie der italienische Journalist und Transfer-Experte Fabrizio Romano behauptet, seien die Münchner nicht länger an einem Transfer interessiert. Die Gespräche zwischen den beiden Klubs hätten Stand jetzt noch nicht einmal begonnen.

Der deutsche Rekordmeister muss seine Viererkette nach dem angekündigten Abschied von David Alaba umbauen. Außerdem ist die sportliche Zukunft von Jérôme Boateng und Niklas Süle noch ungewiss.

Durch den Kauf von Upamecano konnte sich der FC Bayern bereits verstärken. Im Werben um Koulibaly muss der Bundesligist indes allerdings auch die Konkurrenz fürchten.

FC Bayern in der Abwehr mit internen Kandidaten

So wird der Senegalese seit vielen Monaten mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Laut "Corriere dello Sport" blitzten die Königlichen bereits 2019 mit einem Angebot über 90 Millionen Euro ab. Manchester United klopfte damals ebenfalls an. Zuletzt wurde auch der FC Liverpool genannt, der ebenfalls Bedarf in der Innenverteidigung hat. Laut Romano ist das Interesse der beiden Premier-League-Klubs aus dem letzten Sommer keineswegs abgeflacht.

Da Koulibaly noch einen gültigen Vertrag bis 2023 besitzt, ist der SSC Neapel im kommenden Sommer zwar zu keinem Verkauf gezwungen, die besagten Gehaltskürzungen, von denen "Il Mattino" berichtet, könnten das Blatt jedoch zum Vorteil des FC Bayern wenden.

Klappt der Transfer nicht, stehen mit Lucas Hernández, Tanguy Nianzou oder Nachwuchshoffnung Bright Arrey-Mbi den Münchnern aber auch interne Lösungen für die Innenverteidigung zur Verfügung.

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