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Formel-E-Rennen abgebrochen, Bird siegt

27.02.2021 19:26
Das Rennen in Saudi-Arabien musste abgebrochen werden
© Zak Mauger via www.imago-images.de
Das Rennen in Saudi-Arabien musste abgebrochen werden

Der dreimalige DTM-Champion Rene Rast hat beim zweiten Saisonrennen der Formel E in Diriyyah/Saudi-Arabien nach einer nachträglichen Zeitstrafe als 17. die Punkteränge verfehlt.

Dem Audi-Piloten wie auch einigen Kollegen wurde zum Verhängnis, dass sie nicht wie vorgeschrieben den sogenannten Attack Mode zweimal aktiviert hatten. Trotz einer langen Safety-Car-Phase, in der dies unmöglich war, und dem anschließenden Rennabbruch kannten die Regelhüter keine Gnade.

Am Sieg des Briten Sam Bird im Jaguar änderte sich dadurch nichts, dahinter kam es aber zu etlichen Verschiebungen. Bester Deutscher auf Rang zehn war letztlich der Worndorfer Pascal Wehrlein im Porsche vor seinem Markenkollegen Andre Lotterer. Für den Oberstdorfer Maximilian Günther (BMW) war das Rennen wie schon am Freitag nach einem Unfall vorzeitig beendet.

In der Meisterschaft ist Rast nach Rang vier am Freitag als Siebter mit 13 Punkten der beste Deutsche, in Führung liegt Auftaktsieger Nyck de Vries (Niederlande/Mercedes) mit 32 Zählern.

Schwerer Unfall von Mortara

Überschattet wurde der zweite Saisonlauf vom schweren Crash des Schweizers Edoardo Mortara im Abschlusstraining. Der ehemalige DTM-Pilot schlug mit seinem Venturi nach einem Bremsdefekt heftig in die Streckenbegrenzung ein. Nach zwischenzeitlichem Krankenhaus-Aufenthalt war Mortara zum Rennen bereits wieder an der Strecke, konnte aber nicht starten.

Der Rennkalender in der Formel E steht bislang nur bis Juni, Fragezeichen stehen unter anderem hinter einem Rennen am Traditionsstandort Berlin. Bislang sind acht Rennen an sechs Standorten terminiert. Der dritte Lauf ist für den 10. April in Rom vorgesehen.

Ad Diriyah 2020/2021

1GroßbritannienSam Bird39:50.836m
2NiederlandeRobin Frijns+2.194s
3PortugalAntónio Félix da Costa+6.900s
4BrasilienSérgio Sette Câmara+12.817s
5SchweizNico Müller+13.924s
6GroßbritannienOliver Turvey+15.523s
7GroßbritannienOliver Rowland+16.389s
8BrasilienLucas Di Grassi+20.612s
9NiederlandeNyck de Vries+22.482s
10DeutschlandPascal Wehrlein+25.395s