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Entscheidung in der Torwart-Frage gefallen?

Bürki beim BVB offenbar dauerhaft degradiert

03.03.2021 12:13
Roman Bürki (r.) muss angeblich beim BVB für Marwin Hitz (l.) weichen
© TEAM2 via www.imago-images.de
Roman Bürki (r.) muss angeblich beim BVB für Marwin Hitz (l.) weichen

Die Torwart-Frage wird bei Borussia Dortmund heiß diskutiert. Der Stammplatz der etatmäßigen Nummer eins Roman Bürki wackelte zuletzt. Nun haben die BVB-Verantwortlichen offenbar ihre Entscheidung getroffen.

Wie die "WAZ" erfahren haben möchte, planen Übungsleiter Edin Terzic und Torwarttrainer Matthias Kleinsteiber die restliche Saison mit Marwin Hitz zwischen den Pfosten. Demnach hat das Duo für diesen Entschluss die Rückendeckung von Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspielerchef Sebastian Kehl erhalten.

So sollen die BVB-Verantwortlichen Hitz' ruhige Ausstrahlung und seine positive Kommunikation mit den Teamkollegen schätzen.

In den vergangen Tagen vermied Terzic öffentlich eine klare Ansage. "Ich werde mich jetzt definitiv nicht bis Mai festlegen. Wir wollen eine Leistungskultur und wollen uns das immer offenhalten", sagte der Dortmunder Trainer am Samstag vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld (3:0) bei "Sky".

BVB: Roman Bürki zuletzt nur auf der Bank

Terzic hatte den nach Verletzung zurückgekehrten Bürki nicht gleich wieder ins Tor beordert und stattdessen Hitz aufgestellt.

Auch beim jüngsten Pokal-Erfolg (1:0) gegen Borussia Mönchengladbach stand der ehemalige Stellvertreter im Kasten. Dabei überzeugte der 33-Jährige mit einer tadellosen Vorstellung (sport.de-Note 2,0).

Hitz hatte seinen Vertrag beim BVB am vergangenen Donnerstag bis 2023 verlängert, soll laut "Sky" ab dem Sommer unter dem neuen Cheftrainer Marco Rose aber als Nummer zwei fungieren.

Den "Ruhr Nachrichten" zufolge sei offen, ob die Borussia einen neuen Stammkeeper verpflichtet. Das sei demnach intern noch nicht abschließend geklärt. Der BVB sondiere allerdings bereits dem Markt und schließt einen Transfer nicht mehr kategorisch aus.

BVB: Zeichen bei Roman Bürki stehen auf Abschied

Während Hitz mit seiner Vertragsverlängerung mehr oder weniger Klarheit über seine sportliche Zukunft besitzt, ist die Situation für Bürki etwas komplizierter. Auch sein Kontrakt läuft bis 2023.

Wie "Sky" berichtet, besteht Bürkis einzige Hoffnung darin, dass die Dortmunder bei der Torwart-Suche leer ausgehen. Nur dann habe der 30-Jährige eine Zukunft bei den Schwarz-Gelben, heißt es.

Sollte eine neue Nummer eins geholt werden, müsse sich Bürki jedoch einen neuen Verein suchen. Der freiwillige Gang in die zweite Reihe ist demnach keine Option. 

Dass der BVB keine neue Nummer eins findet, ist angesichts der großen Zahl der potenziellen Kandidaten allerdings eher unwahrscheinlich. Allein in den letzten Tagen wurden Peter Gulácsi (RB Leipzig), Thomas Strakosha (Lazio Rom) und Dean Henderson (Manchester United) als mögliche Neuzugänge auf dieser Position gehandelt.

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