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Dárdai trotzt Hertha-Negativserie

25.02.2021 14:23
Hertha-Trainer Pal Dardai möchte, dass seine Spieler Energie auf dem Platz versprühen
© dpa
Hertha-Trainer Pal Dardai möchte, dass seine Spieler Energie auf dem Platz versprühen

Trotz der alarmierenden Situation bei Hertha BSC möchte Trainer Pál Dárdai von seinen Profis positive Energie und Selbstbewusstsein sehen.

"Es ist sehr schwierig", erklärte der Ungar vor dem Spiel der Berliner in der Fußball-Bundesliga beim formstarken VfL Wolfsburg. Aber wenn er die jüngsten Auftritte seines Teams bewerte, habe er auch positive Dinge gesehen. "Irgendwann müssen Punkte kommen und ein Sieg. Wir haben unseren Plan", betonte Dárdai. Seit acht Partien hat Hertha nicht gewonnen und steht in der Tabelle auf Rang 15 punktgleich mit dem 16. Arminia Bielefeld.

Zu Panik oder Aktionismus sehen Dárdai und auch Sportdirektor Arne Friedrich keinen Anlass. Eine Rückholaktion des derzeit vereinslosen Vedad Ibisevic, wie sie die "Bild"-Zeitung ins Spiel gebracht hatte, ist für beide keine Option. "Grundsätzlich ist Fakt: Der Kader für die Saison steht", sagte Friedrich.

Hertha hofft auf Cordoba-Einsatz

"Vedad war unser Kapitän. Er ist ein super Typ. Manchmal telefonieren wir noch", bemerkte Dárdai. Aber für einen Notnagel sei es nicht die Zeit: "In der hektischen Phase sollen wir nicht drüber reden. Wir haben volles Vertrauen in unsere Spieler und wollen sie nicht unsicher machen."

Der jetzt 36 Jahre alte Ibisevic hatte nach fünf Jahren im vergangenen Sommer bei Hertha keinen neuen Vertrag mehr bekommen. Bei Schalke 04 wurde der Bosnier zum Ende des vorigen Jahres suspendiert.

Am Samstag in Wolfsburg will Dárdai wieder auf den nach langer Verletzungspause zurückkehrenden Mittelstürmer Jhon Cordoba setzen. "Wenn er fit ist und richtig top, macht er den Unterschied. Er hat eine positive Ausstrahlung", erklärte Dárdai.

Möglicherweise wird der Ex-Kölner Cordoba bei seinem Comeback gleich wieder in der Startelf stehen. Fehlen werden bei den Berlinern Jordan Torunarigha und Marvin Plattenhardt, die noch Trainingsrückstand haben, sowie die verletzten Dedryck Boyata und Mathew Leckie.

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