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Mick Schumacher "ein netter Mensch, ein netter Junge"

Giovinazzi: "Ferrari ist natürlich ein Riesen-Traum"

23.02.2021 16:21

Am Montag präsentierte Alfa Romeo seinen neuen C41, mit dem Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi in der Saison 2021 um Formel-1-Punkte fahren werden.

Im Interview mit der "RTL/ntv"-Redaktion spricht Giovinazzi über seinen neuen fahrbaren Untersatz, die Zusammenarbeit mit F1-Legende Räikkönen und seinen Traum vom Ferrari-Cockpit. Außerdem verrät der 27 Jahre alte Italiener, was er von Rookie Mick Schumacher hält.

Antonio Giovinazzi über ...

... den neuen Boliden und die Ziele für 2021: "Mein erster Eindruck: Das Auto ist das Schönste in den drei Jahren, in denen ich jetzt im Team bin. Aber natürlich wollen wir auch, dass es schnell ist. In ein paar Wochen in Bahrain werden wir sehen, wo wir stehen. Das Ziel ist klar: Besser sein als letztes Jahr. Mehr Punkte holen und einfach die Chance haben, häufiger in die Top 10 zu fahren und am Ende des Jahres mehr Punkte zu haben."

... die Möglichkeit, das Mittelfeld zu attackieren: "Ich hoffe, dass wir näher an AlphaTauri und dem Mittelfeld dran sind. Die Power Unit wird wichtig sein, aber bisher kennen wir alles nur aus Daten, die richtigen Daten bekommen wir aber erst auf der Strecke. Wir haben noch recht frische Daten aus Bahrain von Ende November, wir können die Power Unit und das Auto also gut mit letztem Jahr vergleichen, was gut für uns ist. Aber jetzt müssen wir noch abwarten und dann sehen."

... den neuen Ferrari-Motor: "Sie sind positiv gestimmt. Wir wissen nicht genau, wie viel wir gewinnen werden, vor allem auch, weil wir nicht wissen, wie stark sich die anderen verbessert haben. Das werden wir in Bahrain wissen. Bei Ferrari herrscht eine positive Atmosphäre, besonders was den Motor angeht. Aber wir müssen auch schauen, was Mercedes und Renault in Sachen Motor gemacht haben. Das werden wir in Bahrain sehen, wenn die erste Rundenzeit steht."

... die Verbesserungen des neuen Autos: "Die Regeln sind ziemlich ähnlich wie letztes Jahr. Aber man sieht, dass sich die Front des Autos von unserem Vorgänger unterscheidet. Das ist ein Bereich, auf den wir uns stärker konzentrieren und der Motor wird wie gesagt anders sein. Wir werden sehen. Ich denke, wir haben einige gute Änderungen vorgenommen, das ist gut für uns. Aber um zu wissen, wir gut das Auto ist, müssen wir abwarten, bis wir auf der Strecke sind."

... seine persönlichen Ziele und die Bereiche, in denen er sich verbessern möchte: "Ich bin ein junger Fahrer, das ist erst meine drittes Saison in der Formel 1. Ich habe immer noch viel Raum, mich zu verbessern. Das will ich auch in dieser Saison. Ich glaube, ich habe mich in meiner zweiten Saison sehr verbessert, verglichen mit der ersten. Ich will einen weiteren Schritt nach vorne machen. Das ist mein persönliches Ziel als Fahrer. In Sachen Rennabstimmung gibt es immer noch etwas zu verbessern, so viele andere Punkte. Es ist gut, immer noch den gleichen Teamkollegen zu haben. Und ein Teamkollege wie Kimi, der eine gute Referenz für mich ist. Als Fahrer will ich mich in meiner dritten Saison auf jeden Fall verbessern."

... die Zusammenarbeit mit Kimi Räikkönen: "Es ist ein Vergnügen, mit einem Weltmeister zusammenzuarbeiten. Er ist eine gute Messlatte. Ich denke, er ist im Rennen, wenn es darum geht, das Rennen zu managen, noch immer einer der Besten. Er ist sehr stark. Da kann ich von ihm immer noch etwas lernen. Aber vor allem in meiner zweiten Saison waren wir deutlich enger beieinander. Wir haben gleich viele Punkte geholt, im Qualifying war ich knapp vorne. Es ist gut für mich, ihn an meiner Seite zu haben, denn wenn ich vor Kimi Räikkönen lande, ist das etwas Großartiges für mich, für meinen Namen. Ich bin wirklich froh, mit ihm weiterzumachen in meiner dritten Saison."

... Mick Schumacher: "Er hat gezeigt, dass er schnell ist, er hat die Titel in F3 und F2 gewonnen. Jetzt hat er seine erste Saison in der Formel 1 – ein wichtiger Schritt für ihn. Ich wünsche ihm alles Gute für die Saison, wir werden uns natürlich auf der Strecke begegnen. Mick ist ein netter Mensch, ein netter Junge. Und natürlich ist es schön, dass der Name Schumacher zurück ist in der Formel 1. 

... das Gefühl gegen einen Schumacher zu fahren: "Es fühlt sich irgendwie komisch an, weil sein Vater mein Idol war, als ich meine Karriere begonnen habe. Jetzt gegen seinen Sohn zu fahren, ist etwas Tolles. Ich freue mich, mit ihm auf der Strecke zu fahren."

... seinen Traum, einmal für Ferrari zu fahren: "Ferrari ist ja für jeden Fahrer der Traum, da können Sie sich vorstellen, wie das für einen italienischen Rennfahrer ist. Fürs Erste ist mein Traum, dass die Marke Alfa Romeo wieder auf dem Podest steht, dass wieder ein Italiener auf dem Podest steht. Das ist jetzt mein Traum, dann sehen wir, was die Zukunft bringt. Ferrari ist natürlich ein Riesen-Traum. Aber ich werde wirklich hart arbeiten, um all das zu erreichen.

... Mick Schumacher als potentiellen Rivalen oder als künftigen Teamkollegen bei Ferrari: "Warum nicht (lacht, Anm. d. Red.), das wäre wirklich schön. Aber ich will mich jetzt nicht besonders mit diesen Dingen beschäftigen. Ich weiß, dass Carlos wird die nächsten zwei Jahre bei Ferrari sein, auch Charles hat einen langfristigen Vertrag. An diese Sachen zu denken, wäre jetzt nur Energie-Vergeudung, um ehrlich zu sein. Ich will mich jetzt auf Alfa Romeo konzentrieren und dann sehen wir, was die Zukunft bringt."

Das Interview führte Martin Armbruster

© RTL
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