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Droht nächstes Schalke-Chaos bei Aufsichtsratswahl?

23.02.2021 16:50
Peter Peters will zurück in den Aufsichtsrat des FC Schalke 04
© Revierfoto via www.imago-images.de
Peter Peters will zurück in den Aufsichtsrat des FC Schalke 04

In rund zwei Monaten wird auf der Mitgliederversammlung des FC Schalke 04 neu über die Besetzung des Aufsichtsrats abgestimmt. Das Kontrollgremium ist momentan noch dabei, die Bewerbungen zu sichten und auszusieben. Peter Peters und Hans Sarpei sind die prominentesten Kandidaten.

Beim FC Schalke 04 könnten demnächst die Aufräumarbeiten beginnen. Mit dem Vorsitzenden Jens Buchta, Peter Lange sowie Heiner Tümmers bleiben drei Mitglieder auch in der kommenden Saison im Aufsichtsrat.

Heißt: Auf der für den 13. Juni terminierten Mitgliederversammlung werden für das elfköpfige Gremium acht neue Kandidaten gewählt.

Die Amtszeiten des Quintetts um Stefan Gesenhues, Moritz Dörnemann, Huub Stevens, Ingolf Müller und Matthias Rüter enden mit der anstehenden Versammlung. Die vom Aufsichtsrat zusätzlich berufenen Ulrich Köllmann, Matthias Warning und Dirk Metz scheiden ebenfalls aus. Steht der Schalker Aufsichtsrat also vor einem Komplettumbruch?

Nach "WAZ"-Informationen befinden sich aktuell noch 25 Personen im Kandidatenkreis. Die ursprünglich auf 35 angewachsene Liste ist inzwischen also um einige mögliche Aspiranten verringert worden. Dem Vernehmen nach sind der langjährige Ex-Finanzvorstand Peter Peters und der frühere Schalke-Profi Hans Sarpei die prominentesten Bewerber auf die im Aufsichtsrat zu besetzenden Stellen.

FC Schalke 04: Kein "Überraschungskandidat mit Strahlkraft"

Dem Bericht zufolge streben auch Stefan Barta und Axel Hefer einen Platz im königsblauen Gremium an. Barta organisierte einst die Proteste gegen den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies und gilt als fannaher Vertreter. Hefer, ebenfalls Tönnies-Kritiker, hatte bis 2017 ein Mandat im Aufsichtsrat. Uwe Kemmer soll ebenfalls eine Rückkehr anstreben.

"Ein großer Überraschungskandidat mit Strahlkraft soll derzeit nicht dabei sein", schreibt die "WAZ" weiter. Was außerdem zur großen Problematik werden könnte: Stevens steht nicht mehr zur Wahl, womit dem Aufsichtsrat viel und die bisher auch einzige Fachexpertise in Sachen Fußball verloren gehen wird. Sarpei wäre der einzige aus diesem Sektor, der eigentlich vergrößert werden soll.

Die Peters-Rückkehr soll übrigens zumindest innerhalb des Aufsichtsrats keine Probleme machen. Laut "WAZ" empfindet Buchta die avisierte Rückkehr nicht als "Bedrohung", da beide in der Vergangenheit stets eng zusammengearbeitet haben.

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