Anzeige
powered by Formel1.de

Wenige Neuerungen beim Alfa Romeo C41

Kimi Räikkönens neuer Bolide vorgestellt

22.02.2021 13:15
Alfa Romeo geht mit dem C41 in die neue Formel-1-Saison
© MST
Alfa Romeo geht mit dem C41 in die neue Formel-1-Saison

Das Formel-1-Feld 2021 nimmt weiter Formen an: Als dritter Rennstall nach McLaren und AlphaTauri hat am Montag Alfa Romeo seinen neuen Boliden für die anstehende Saison vorgestellt.

Im polnischen Warschau wurde nun der C41 vorgestellt, mit dem Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi antreten werden.

Schon beim Namen versteckt sich ein kleines Kuriosum: Der C41 folgt auf den C39, wodurch sich eine Lücke in der traditionellen Nummerierung ergibt. Der C40 dürfte als Name bereits für das Auto von 2022 reserviert sein, das bereits angefangen wurde. Das gleiche "Problem" gibt es auch bei Ferrari, bei dem Projekt 673 vor Projekt 672 kommt.

Ansonsten gibt es auf den ersten Blick wenig Überraschendes am neuen Alfa-Romeo-Boliden zu sehen, der erneut in Weiß und Rot gehalten ist - passend zu Hauptsponsor Orlen, in dessen Heimat in Polen der Launchevent stattfand.

Viel alt, manches neu

"Der C41 ist das Ergebnis einer sehr ungewöhnlichen Situation in der Formel 1, weil es uns wegen der Regeln nicht möglich war, ein komplett neues Auto für dieses Jahr zu bauen", sagt Technikchef Jan Monchaux. "Aus diesem Grund haben wir für unser 2021er-Auto viele Teile des C39 übernommen, mit Ausnahme von denen, die laut Reglement neu sein müssen."

Zu den Neuerungen zählen vor allem Unterboden und Nase, in die das Team auch seine beiden Entwicklungstoken gesteckt hat. "Das bedeutet, dass wir das Auto schon viel besser kennen als sonst, wenn wir Testen gehen. Aber es ist dennoch entscheidend, in den drei Testtagen zu verifizieren, ob unsere Erwartungen auch der Realität entsprechen."

Sportlich möchte man sich nach der enttäuschenden Saison 2020 wieder nach vorne orientieren. Zwar hat man im vergangenen Jahr das Duell der Hinterbänkler gegen Haas und Williams für sich entschieden, die acht Punkte waren aber eindeutig zu wenig für die Ansprüche des ehemaligen Sauber-Rennstalls.

Mit neuer Power-Unit wieder nach oben?

Erschreckend groß war zudem der Abstand auf die Teams davor. Der soll sich 2021 deutlich verringern, wofür es durchaus Anzeichen gibt. Denn der Schwachpunkt war im Vorjahr vor allem der Ferrari-Motor, der nach einigen Klarstellungen im Reglement deutlich an Leistung einbüßte. Für die kommende Saison soll das mit einer brandneuen Power-Unit aber wieder behoben werden.

"Das Wichtigste für ein Rennteam ist immer, sich zu verbessern", sagt Teamchef Frederic Vasseur. "Sich ein Ziel zu setzen, hindert einen manchmal. Ich glaube, dass wir uns alle verbessern wollen. Das Team ist motiviert und wir müssen Schritt für Schritt gehen, um zurück an die Spitze des Mittelfeldes zu kommen. Wir wissen, dass es ein langer Weg ist, aber wir arbeiten daran."

Bei den Fahrern setzt das Team auf Kontinuität. Auch mit 41 Jahren setzt Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen seine Karriere fort und geht in ein drittes gemeinsames Jahr mit dem Rennstall, mit dem er einst seine Formel-1-Zeit begann. Auch Antonio Giovinazzi bleibt an Bord, obwohl viele mit einer Ablösung durch Mick Schumacher gerechnet hatten.

Auch der dritte Fahrer ist ein alter Bekannter: Robert Kubica bringt polnische Sponsoren mit und hilft dem Team mit seiner Erfahrung aus. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir ihn zumindest im Freitagstraining das ein oder andere Mal sehen werden.

Turbulente Zeiten bei Sauber

Das Sauber-Team aus Hinwil feierte 1993 sein Debüt in der Formel 1 und konnte als kleiner Privatrennstall einige Achtungserfolge in den kommenden Jahren feiern.

2006 wurde man zum Werksteam von BMW und erlebte 2008 seine erfolgreichste Zeit, als Kubica lange Zeit um den WM-Titel fahren konnte. Zudem holte der Rennstall in Kanada seinen bislang einzigen Sieg.

Nach dem Ausstieg des Herstellers nach der Saison 2009 kehrte Gründer Peter Sauber als Privatier zurück in die Formel 1. In den folgenden Jahren hatte der Rennstall immer wieder mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Seit 2019 operiert man unter dem Namen Alfa Romeo in der Königsklasse.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Formel 1 2021

Bahrain
Bahrain GP
28.03.
Italien
Imola GP
18.04.
Spanien
Spanien GP
09.05.
Monaco
Monaco GP
23.05.
Aserbaidschan
Aserbaidschan GP
06.06.
Kanada
Kanada GP
13.06.
Frankreich
Frankreich GP
27.06.
Österreich
Österreich GP
04.07.
Großbritannien
Großbritannien GP
18.07.
Ungarn
Ungarn GP
01.08.
Belgien
Belgien GP
29.08.
Niederlande
Niederlande GP
05.09.
Italien
Italien GP
12.09.
Russland
Russland GP
26.09.
Singapur
Singapur GP
03.10.
Japan
Japan GP
10.10.
USA
USA GP
24.10.
Mexiko
Mexiko GP
31.10.
Brasilien
Brasilien GP
07.11.
Australien
Australien GP
21.11.
Saudi-Arabien
Saudi-Arabien GP
05.12.
VA Emirate
Abu Dhabi GP
12.12.
Anzeige