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Márquez lässt Comeback-Zeitpunkt offen

22.02.2021 13:45
Marc Márquez lässt offen, wann er sein MotoGP-Comeback gibt
© Moto /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de
Marc Márquez lässt offen, wann er sein MotoGP-Comeback gibt

Das Honda-Werksteam hat die Fahrer und die Motorräder für die MotoGP-Saison 2021 präsentiert. Am Montag zogen Marc Márquez und Pol Espargaro die Tücher von ihren Maschinen. Das Design mit den Hauptsponsoren Repsol und Red Bull ist zu den vergangenen Jahren praktisch unverändert.

2021 will der größte Motorradhersteller der Welt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Im vergangenen Jahr erlebte Honda auch durch die Verletzung von Márquez die erste sieglose Saison, seit man im Jahr 1982 in die Königsklasse zurückgekehrt ist.

Zwei zweite Plätze von Alex Márquez waren das beste Ergebnis. In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft rutschte Honda auf den fünften und vorletzten Platz ab. Um diese Schmach auszubügeln, hat Testfahrer Stefan Bradl bereits in den vergangenen Wochen in Jerez getestet.

Da die Motorentwicklung eingefroren ist, muss sich Honda auf Detailarbeit in den Bereichen Chassis, Schwinge, Dämpfung und Elektronik konzentrieren. Im Fokus stand der Umgang mit dem Hinterreifen, denn in diesem Bereich hatten die Fahrer in der vergangenen Saison Mühe.

Marc Márquez nennt kein Datum für Comeback

Hondas Hoffnungen liegen auf dem Comeback von Márquez. Seit dem Jahreswechsel trainiert der sechsmalige MotoGP-Weltmeister, um wieder Muskeln im rechten Arm aufzubauen. Wann der Spanier wieder auf der RC213V sitzen wird, wurde auch bei der Präsentation nicht bestätigt.

"Ich kann es nicht sagen, weil ich es nicht weiß", meint Márquez. "Auch die Ärzte wissen nicht, wann ich bereit sein werde. Wichtig ist, dass ich mich jeden Tag - nicht jeden Tag - besser fühle. Ich bin optimistisch, dass ich bald wieder fahren kann. Das genaue Datum weiß ich noch nicht."

Sollte Márquez beim Saisonauftakt Ende März noch nicht fit genug sein, würde wieder Ersatzfahrer Bradl einspringen. Für das Honda-Management stand Andrea Dovizioso nie als möglicher Ersatzfahrer zur Debatte.

Für Pol Espargaro wird ein Traum wahr

Verstärkt hat sich das Werksteam mit Espargaro, der zuletzt vier Jahre für KTM gefahren ist. Noch hat Espargaro die Honda nicht testen können. Anfang März bleiben auf dem Losail-Circuit lediglich fünf Testtage, um für den Saisonauftakt am 28. März bereit zu sein.

"Diese Farben zu tragen, ist unglaublich", schwärmt Espargaro. "Ich habe viele Jahre lang gesehen, wie die besten Fahrer der Welt mit diesen Farben Titel und Rennen gewonnen haben. Sie stehen für Ruhm und bedeuten, dass man alles in der Hand hat."

"Sie bedeuten, dass man dort ist, wo jeder Fahrer erfolgreich sein will und wo alle Fahrer landen wollen. Ich denke, ich komme zum besten Zeitpunkt meiner Karriere zum Repsol-Honda-Team. Zur richtigen Zeit dort zu sein, wo man sein möchte, bedeutet, dass man sich einen Traum erfüllt."

Márquez der erfolgreichste Honda-Fahrer der Geschichte

Während Márquez die Geschichtsbücher neu geschrieben hat, wartet Espargaro noch auf seinen Durchbruch in der Königsklasse. Zweimal startete er von der Pole-Position und sechsmal fuhr er mit der KTM auf das Podest. Auf seinen ersten Sieg in der Königsklasse wartet der Moto2-Weltmeister von 2013 noch.

Zum Vergleich hat Márquez 56 seiner 128 MotoGP-Rennen gewonnen. Damit ist er der erfolgreichste Honda-Fahrer der Geschichte. 95 Mal stand der 28-Jährige auf dem Podest. Dazu kommen 62 Pole-Positions und 57 schnellste Rennrunden.

Honda ist die erfolgreichste Marke in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Klassenübergreifend wurden 801 Siege und 72 Konstrukteurs-Weltmeistertitel gewonnen. In der Königsklasse kommt Honda auf 309 Siege, 21 Mal wurde die Fahrer-WM gewonnen, 25 Mal die Konstrukteurs-WM und zehnmal die Teamwertung (seit 2002).

Auch in den kommenden Jahren wird Honda in der MotoGP angreifen. Der Vertrag mit Promoter Dorna wurde jüngst für die Jahre von 2022 bis 2026 verlängert.

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