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Updates mit "ziemlich hoher Trefferquote"

Red Bull Fortschritte werden erst in Bahrain sichtbar

21.02.2021 17:16
Seine Instabilität konnte der RB16 erst im Lauf der vergangenen Saison ablegen
© MST
Seine Instabilität konnte der RB16 erst im Lauf der vergangenen Saison ablegen

In der Vergangenheit startete Red Bull oft holprig in die Formel-1-Saison, so auch im Vorjahr: Während der Wintertests hatte der RB16 mehrere Dreher - ein Problem, das sich fortsetzte, als die durch die Pandemie verzögerte Saison begann.

"Als es schließlich losging, war im Vergleich zu dem, was unsere Simulations-Tools uns sagten - sowohl der Windkanal als auch andere Tools - etwas nicht in Ordnung", blickt Teamchef Christian Horner im Interview mit "Motorsport-Total.com" zurück.

Das Team schrieb die Dreher zunächst seinen Fahrern zu, die nach dem Limit suchten, musste jedoch akzeptieren, dass aerodynamisch etwas schief lief, nachdem die ersten Rennen der Saison das Ausmaß des Rückstands auf Konkurrent Mercedes offenbarten. Regelmäßige Updates halfen dabei, die Lücke etwas zu schließen.

Horner: Fortschritte werden erst in Bahrain sichtbar

"Wir haben also eine Menge gelernt während des vergangenen Jahres. Und natürlich besteht die Herausforderung jetzt darin, das 2021 anzuwenden", hofft Horner darauf, dass sich die Entscheidung, dass Auto im Saisonverlauf kontinuierlich weiterzuentwickeln, mit dem RB16B in diesem Jahr auszahlen wird.

Auf die Frage, ob das Problem der Korrelation vollständig behoben sei, reagiert der Teamchef dennoch zurückhaltend: "Ich weiß es nicht. Wir werden es sehen, wenn das Auto fährt! Wir haben im Vorjahr eine Menge an Verständnis gewonnen."

"Ich denke, ein Teil (der Probleme) war der Komplexität unseres Windkanals geschuldet, der in mancher Hinsicht seine Grenzen hat. Insofern werden wir erst wissen, welche Fortschritte wir gemacht haben, wenn wir ab Bahrain Rennen fahren."

Red-Bull-Updates mit "ziemlich hoher Trefferquote"

Noch Ende der letzten Saison gab Max Verstappen zu Bedenken, dass Red Bull mit neuen Teilen "einfach ein bisschen mehr von der Rennstrecke abhängt" und dass "wir einen Weg finden müssen, um sicherzustellen, dass das, was aus dem Windkanal kommt, sofort am Auto funktioniert und uns in die richtige Richtung bringt".

Angesprochen auf diese Kommentare entgegnet Horner, dass er das Gefühl hat, Red Bull habe bei den Updates "eine ziemlich hohe Trefferquote". "Wenn etwas Neues am Auto eingeführt wird, tendiert es dazu, am Auto zu bleiben", urteilt der Brite.

"Und natürlich hat man nicht mehr den Vorteil, dass man testen kann, also muss man Komponenten auf einer Grand-Prix-Strecke oder in der virtuellen Welt testen. Ich denke also, wir wurden zu Beginn des Jahres auf eine falsche Fährte gelockt. Und davon haben wir uns im Laufe der Saison 2020 erholt", resümiert der Teamchef.

Das vollständige Interview mit Christian Horner ist in der aktuellen Ausgabe des 'Autosport'-Magazins enthalten, das im Handel und online erhältlich ist.

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