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Wasserballer haben kaum noch Chancen auf Olympia

15.02.2021 16:12
Bundestrainer Hagen Stamm (M) hat mit Deutschlands Wasserballern kaum noch Chancen auf Olympia 2021 in Tokio
© dpa
Bundestrainer Hagen Stamm (M) hat mit Deutschlands Wasserballern kaum noch Chancen auf Olympia 2021 in Tokio

Die deutschen Wasserballer haben beim Kampf um das Olympia-Ticket die nächste Niederlage kassiert und kaum noch Chancen auf die Qualifikation für Tokio.

Einen Tag nach dem 10:11 gegen den Turnier-Gastgeber verlor die Mannschaft von Bundestrainer Hagen Stamm gegen Frankreich mit 12:13 (1:4, 3:2, 5:2, 3:5). Nach langem und klarem Rückstand zeigte das deutsche Team um den sechsfachen Torschützen Dennis Strelezkij starke Comeback-Qualitäten, aber zum ersten Sieg reichte es nicht.

Das Viertelfinale ist für Deutschland in weite Ferne gerückt - das wäre die erste Hürde für ein Olympia-Ticket. Bis zum Sonntag wird in Rotterdam um drei Startplätze für die Sommerspiele in Tokio gekämpft. Deutschland war zuletzt in Peking 2008 bei Olympia dabei.

Wie schon bei der 10:11-Niederlage zum Auftakt gegen die Niederlande erwischte Deutschland auch gegen den Olympia-Teilnehmer von Rio einen Fehlstart. Nach einem 1:5- und 4:8-Rückstand kämpfte sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes angeführt von Strelezkij wieder heran. Kurz vor Ende des dritten Viertels ging Deutschland durch Strelezkijs Spandauer Teamkollegen Mateo Cuk erstmals in Führung. Im spannenden Schlussabschnitt hatte Frankreich die besseren Nerven.

Gegner im dritten von fünf Vorrundenspielen ist am Dienstag Russland. Die ersten vier Mannschaften aus den zwei Gruppen ziehen ins Viertelfinale am Freitag ein. Die Halbfinals folgen am Samstag, das Finale und das Spiel um Platz drei werden am Sonntag ausgetragen. Die besten drei Teams des Turniers lösen dort das Olympia-Ticket.

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